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Kurzbeschreibung

Für dieses Buchprojekt wurden 14 Frauen unterschiedlichsten/r Alters und Herkunft aus dem Weinviertel interviewt.

In oft mehrstündigen Gesprächen erzählten die Frauen über ihre Kindheit, ihre Familien, ihre Arbeit/Beruf und gewährten Einblick in ihre Hoffnungen und (geheimsten) Wünsche. Oft wurden dabei auch unliebsame Erinnerungen, vor allem bei den älteren Teilnehmerinnen, wach. Doch allen Frauen war gemeinsam, dass sie sehr b e w e g t durch das Leben gingen. Sie alle setz(t)en ihre Kraft, ihren Mut und ihre Stärke ein, um all das zu verwirklichen, was sie sich unter einem erfüllten Leben vorstell(t)en. Motto der Frauen: in Bewegung bleiben.

Ziel des Buches ist es, Frauenleben sichtbar zu machen. Viele Handlungen, die Frauen setzen, bleiben oft unsichtbar in der Gesellschaft oder werden als selbstverständlich hingenommen. Dass Frauen sich aber als wahre Meisterinnen im Zeitmanagement, in der Organisation oft alltäglicher Dinge, im Konfliktmanagement etc. entpuppen, bleibt in der Öffentlichkeit allzu oft verborgen. Erst in den letzten 15 Jahren etwa hat sich in dieser Richtung ein Umdenken ergeben. Heute ist Frauenforschung in den verschiedensten Wissenschaftszweigen nicht mehr wegzudenken.

Da man lange Zeit Frauen und ihr Leben einfach ignoriert bzw. nicht hinterfragt hat, gingen viele zeitgenössische Quellen, die Aufschluss über die Situation/das Leben von Frauen geben konnten, verloren. Dieses Buch hat sich zum Ziel gesetzt, Frauenleben zeitgleich zu dokumentieren. Die Interviews werden wortgetreu wiedergegeben und zeigen einen spannenden und interessanten Ausschnitt von einem (Frauen)Leben, das zum Nachdenken einladen, aber auch motivieren soll und kann.

Da ist zum Beispiel die Lebensgeschichte der 81-jährigen Hebamme aus Laa/Thaya, die sich selbst als "harter Knochen" bezeichnet und heute gerne vor dem Fernseher sitzt. Die Geschichte der sozial engagierten Großweikersdorferin, die aktiv in der AIDS-Hilfe tätig und Leiterin eines großartigen Hilfsprojektes ist. Eine Korneuburger Lehrerin und Ethnologin erzählt, warum Rumänien für sie zur zweiten Heimat wurde. Eine Biobäuerin aus Obersdorf berichtet über drei Jahre Entwicklingshilfe in S-Amerika und dann gibt es noch elf weitere interessante Frauenleben nachzulesen.

Die Texte werden durch Fotografien von den Interviewpartnerinnen bereichert, um ein "Gesamtbild" des jeweiligen Frauenlebens zu erhalten.