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Kurzbeschreibung

Wer früher Warzen hatte, ging nicht zum Hautarzt, sondern zu einem Wender oder einer Wenderin. Auch Krankheiten wurden mit geheimnisvollen Ritualen und Wundermitteln behandelt und vielleicht sogar geheilt. In unserer Zeit sind die selbsternannten Heiler und Kurpfuscher nicht weniger geworden, ein einträgliches Geschäft, oft am Rande der Legalität.

Im Naarntal, im oberösterreichischen Mühlviertel, hat im vorigen Jahrhundert eine Frau gelebt, die angeblich übernatürliche Kräfte besaß, und die Menschen kamen von weit und breit, um geheilt zu werden.

Die Sage von der Fee Clamlinde hält im Familienwappen der Grafen zu Clam die Erinnerung an alte Zeiten wach, in denen man noch an Zauberei und Wunder glaubte, an die zu glauben den Menschen heute zwar schwer fällt, die aber trotzdem nichts an Faszination eingebüßt haben.

Folgen Sie dem Autor ins mystische Mühlviertel, wo schaurige Verbrechen geschehen vor schaurigem Hintergrund. Die Personen und ihre Geschichte sind frei erfunden, die Schauplätze allerdings existieren wirklich.



Rezensionen
Bernhard Leitner: Krimi um nackte Frauenleiche hat Fans weit über Österreich hinaus

Mehr als 500 deutschsprachige Krimi-Autoren sind in der Vereinigung „Das Syndikat“ tätig. Mit seinem neuen Buch „Clamlinde“ schaffte es der Perger Ernst Schöggl, vom Verband als „Empfehlung der Woche“ beworben zu werden.

Zwischen einem Bauernhof im Naarntal, der Burg Clam und einem Bordell in Wien hat Ernst Schöggl die Handlung seines neuen Kriminalromans „Clamlinde“ angesiedelt. Der Perger Autor setzt darin seinen Inspektor Dörr auf einen Mordfall im Rotlichtmilieu an. Eine nackte Frauenleiche, die in der Naarn gefunden wird, erweist sich als Tochter einer ehemaligen Wenderin. Die junge Frau hat den Bauernhof, auf dem sie aufgewachsen ist, allerdings schon vor Jahren verlassen, um in Wien ihr Glück zu suchen. Warum sie nun wieder zurückgekehrt ist, welche Rolle dabei ihr halbseidener Bruder spielt und warum ein benachbarter Mühlenbesitzer nur zögerlich seine Liebschaft mir der jungen Schönheit zugibt, sind die Fragen, die der Inspektor beantworten muss.

Für ortskundige Leser ist der Krimi ein besonderes Vergnügen. Immer wieder ertappt man sich dabei, Verbindungen zwischen den beschriebenen Schauplätzen und Figuren mit der Realität herzustellen. Dass der Roman aber auch ohne diese Lokalkenntnis gut funktioniert, beweist eine Ehre, die Schöggl zu Beginn dieser Woche zuteil wurde: Die Autorenvereinigung „Das Syndikat“ hat „Clamlinde“ auf ihrer Internet-Seite zur Empfehlung der Woche gemacht. „Das ist eine große Auszeichnung. Immerhin vertritt der Verband 500 Autoren aus dem gesamten deutschsprachigen Raum“, sagt Schöggl.

(Bernhard Leitner, Rezension in: Oberösterreichische Nachrichten, 31. Juli 2009)


http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/muehlviertel/Krimi-um-nackte-Frauenleiche-hat-Fans-weit-ueber-OEsterreich-hinaus;art69,231776