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Kurzbeschreibung

Hrsg. von Agnes Husslein-Arco und Katharina Schoeller


Die Geschichte der beiden Belvedere-Schlösser ist nicht nur untrennbar mit der Persönlichketi des Erbauers, Prinz Eugen von Savoyen-Carignan-Soissons, des wohl größten Feldherrn der österreichischen Geschichte, verbunden, sondern auch mit der Herrscherdynastie der Habsburger. Denn Maria Theresia, der Gemahlin Kaiser Franz I. Stephans, gelang es 1752 nach jahrelangen Bemühungen, die prächtige Schlossanlage von der Erbin des 1736 kinderlos verstorbenen Prinzen, Victoria von Savoyen, verehelichte Prinzessin von Sachsen-Hildburghausen, zu erwerben. In der Folge wählten sie und ihr Sohn Kaiser Joseph II. das Belvedere als würdigen Rahmen für die Präsentation der kaiserlichen Galerie. Später machte Thronfolger Franz Ferdinand von Österreich-Este das Belvedere zu seiner Residenz. Fortan blieb das barocke Ensemble eng mit der wechselhaften Geschichte Österreichs verbunden und wurde als Ort der Unterzeichnung des Staatsvertrages 1955 zum Schauplatz eines staatspolitischen Ereignisses.

(Katharina Schoeller)