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Kurzbeschreibung

[Hrsg. von Michaela Nagl und Peter Kraft]


Schwarzer erhielt seine Ausbildung zwischen 1930 und 1934 an der Akademie der bildenden Künste in Wien bei Karl Sterrer und Josef Jungwirth. Die in diesem Kontext vermittelte Bildauffassung von Realismus und Neuer Sachlichkeit wurde in den Folgejahren von Schwarzer bevorzugt in expressionistische und impressionistische Traditionsgefüge eingeflochten. In den sechziger Jahren ist in seinem Œuvre ein radikaler stilistischer Umbruch zu bemerken. Ab diesem Zeitpunkt vertrat der Künstler eine surrealistische Position, die sich in ihren wesentlichen Merkmalen und kennzeichnenden Schwerpunktsetzungen deutlich vom Gesamtphänomen der Wiener Schule dess Phantastischen Realismus unterschied. Während die Wiener Schule an einem Universum voller bizarrer Phantasiegeschöpfe arbeitete, entwarf Schwarzer poetische Momente verborgener Welträtsel.