Warenkorb
0€ 0

Kurzbeschreibung

[Kunsthandel Widder]
Texte: Claudia Widder … Hrsg.: Roland Widder


Das „Heanzenland“ umfasst das Gebiet des Mittel- und Südburgenlandes und ist mit dem Namen Hermann Serient in dem Maße verwoben, wie die „Heanzen“ in die Bilder des Künstlers eingebunden sind. Für die liebevolle und detailreiche Darstellung der bäuerlichen Welt und ihrer Bewohner ist der Maler seit den sechziger Jahren von Kunstliebhabern gleichermaßen geschätzt und verehrt. Der „Heanzenzyklus“ mit seinen ca. 150 Ölbildern und Holzschnitten dokumentiert auf skurrile und humoristische Weise die Menschen in ihrer damaligen Lebenswelt, mit ihren Festen, Bräuchen und Traditionen.

Der aus der Stadt „zuagroaste“ Künstler wohnt seit den sechziger Jahren mit seiner Frau in einem kleinen Haus in Rohr im Südburgenland und hält in seiner Malerei die Bauernhäuser und Gehöfte der Umgebung fest. Er dokumentiert die Gäste im Dorfwirtshaus ebenso wie die Frau, die ihren Mann mit der Heugabel zu später Stunde nach Hause treibt. Er bebildert eine Dorfhochzeit, wie einen „Sautanz“ und dokumentiert auf einzigartige Weise diese detailreich gestalteten Szenerien.