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Kurzbeschreibung

Zweiundzwanzig Gedichte und Bilder über die vermeintliche Liebe, über die Ambivalenz von Sehnsucht und Begehren, über das ewige Thema Liebe und Tod.

Gabriele Vasak erzählt von Verliebtheit, Geilheit und Sex wie auch Verstörung und Einsamkeit, sie erzählt von Mann und Frau und Jagd und Erlegensein.

Strahlendweiß beginnt diese Geschichte mit absoluter Hingabe und endet tiefdunkel mit Verlassenheit und Todessehnsucht - sowohl in den von einem unverwechselbaren Rhythmus getragenen Texten als auch in den assoziativen, reduzierten Schwarzweißillustrationen, die ebenfalls von der Autorin stammen.


Rezensionen
Hermann Schlösser: Anrufung der Liebe

Die Wiener Schriftstellerin Gabriele Vasak, die bisher vor allem Romane veröffentlicht hat, greift mit ihrem ersten Lyrikband "Dunkelweiß" mitten hinein in jenen seelischen Ausnahmezustand, der als "Verliebtheit" bezeichnet wird. Vasak feiert aus erklärt weiblichem Blickwinkel den Glückstaumel in enthusiastischen Wortreihen, schildert aber auch die Enttäuschung, die in einem der kürzesten Gedichte abgehandelt wird: "Mein Geliebter / Hat / Eine Geliebte". Der Hass, der dieser Entdeckung folgt, ist literarisch nicht weniger ergiebig als das Liebesglück davor.

Liebeslyrik ist - auch wegen der Fülle mächtiger Vorbilder - kein einfaches Genre. Aber Gabriele Vasak findet eigene Töne zur Anrufung der Liebe, die laut Untertitel indes nur "vermeintlich" ist.

(Hermann Schlösser, Wiener Zeitung, 04.09.2013)


http://www.wienerzeitung.at/themen_channel/literatur/buecher_aktuell/515133_Vasak-Gabriele-Dunkelweiss.html