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Kurzbeschreibung

Ein »Stundenbuch« – schon im Anfang dieser Sätze eine Unwahrheit. Es ist kein Stundenbuch, sondern 24 Blätter – die Abfolge eines Tages. Also müsste der Titel eigentlich heißen: Stundenblätter. Einen Tag kann man betrachten als den mikroskopischen Teil eines Lebens. Der Schlaf ist eine Abart der Bewußtlosigkeit; das Aufwachen eine Art Geburt; die Stunden des Wachseins ein Leben, allein und zu zweit; die Müdigkeit der Vorbote des Endes und der folgende Schlaf eine Abart des Todes. In den vorliegenden grafischen Blättern ist die Andeutung eines Lebens und der Bericht eines Tagen unternommen. (Wolfgang Hutter)