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Kurzbeschreibung

[Hrsg. von Agnes Husslein-Arco, Alfred Weidinger]


Der österreichische Künstler Fritz Wotruba gilt als einer der großen Bildhauer des zwanzigsten Jahrhunderts. Obwohl in der Fachwelt darüber mittlerweile kein Zweifel mehr besteht, erfährt sein Werk im Vergleich zu internationalen Kollegen, wie zum Beispiel Aristide Maillol, der seine Arbeiten kannte und bewunderte, international nicht die ihm zustehende Anerkennung. Seinen Bekanntheitsgrad hat er vor allem durch sein Spätwerk ab 1950 erreicht, das bis heute immer wieder in zahlreichen Schriften und Ausstellungen beleuchtet wurde. Sein Frühwerk wurde hingegen vergleichsweise wenig behandelt. Sein größter Verdienst, neben der Entwicklung einer originären Formensprache, die die Philosophie der Architektonisierung der menschlichen Figur anstrebte, war die Begründung einer Wiener Bildhauerschule, die für eine ganze Künstlergeneration prägend wurde.

(Nathalie Hoyos)