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Kurzbeschreibung

Franz Beer. Wolfgang Krug (Hg.)


„Ich habe mich in meiner Arbeit mein Leben lang gesucht. Das habe ich dargestellt. Die Suche ist geblieben.“ (Franz Beer)

Mit mehr als 100 Werken, überwiegend aus eigenem Sammlungsbestand, ergänzt durch Leihgaben des Künstlers, zeigt die Ausstellung im NÖ Landesmuseum einen repräsentativen Überblick über das Schaffen des Künstlers aus mehr als 50 Jahren, von 1953 bis 2005: Tempera-Arbeiten, Tuschezeichnungen, Collagen, Impasto-Werke, Skulpturen und Objekte.

Die „Suche nach Form“ prägt die Kunst von Franz Beer. In seinen charakteristischen Impasto-Arbeiten, wie auch in kleinstteiligen Collagen verbindet er Naturhaftes mit strenger Ordnung. Das ihm so wichtige Material wird Strukturen unterworfen, die Oberflächen leben durch überraschende Licht- und Schattenwirkungen. Die Frage nach Gegenständlichkeit oder Abstraktion bleibt dabei ohne Bedeutung.

Der 1929 in Wien geborene und im Burgenland aufgewachsene Künstler studierte an der Hochschule für angewandte Kunst bei Paul Kirnig und an der Akademie der bildenden Künste bei Albert Paris Gütersloh und Herbert Boeckl. Diese Zeit wurde durch engen Kontakt zur Familie des Verhaltensforscher Konrad Lorenz und dessen Freundeskreis geprägt. Bereits 1951 kehrte Beer Österreich den Rücken, um in Deutschland, Italien, der Schweiz, Frankreich und in den USA zu leben und zu arbeiten, später auch zu unterrichten. Seit 1999 ist Venedig der Wohnsitz des Kosmopoliten.

Beers Werke befinden sich in zahlreichen privaten und öffentlichen internationalen Sammlungen, wie zum Beispiel in der Sammlung Peggy Guggenheim in Venedig, in der Galleria Nazionale d'Arte Moderna in Rom und im Museum of Fine Arts in San Francisco, in Österreich in der Neuen Galerie in Linz sowie in der Burgenländischen Landesgalerie. Das NÖ Landesmuseum kann auf einen Bestand von 192 Werken des Künstlers verweisen.