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Kurzbeschreibung

Mit Texten zu Bildern und Werken von: Wolfgang Bauer … Hrsg. von Joachim J. Vötter


Misch- und Zwitterwesen, fragmentierte Körper, deren Köpfe durch immer wiederkehrende Masken verborgen bleiben oder kaskadenartig aufgebaute Fratzen bevölkern Günter Schimuneks groß angelegte Collagen, die flashlightartig die Jahrzehnte umfassende Geschichte seiner Arbeiten beleuchten. Gleich Blicken in surreale Traumwelten öffnet er uns bunte, überquellende Fenster in fremde Wahrnehmungsvorstellungen. Kaleidoskopartig und gleichzeitig staccato- und bruchstückhaft entführt er uns in Phantasien unendlicher Dimension, in denen man dennoch Erinnerungs- und Wiedererkennungsversuche unternimmt.

Dies liegt daran, dass reale Personen, Kulturmonumente oder Landschaftsausschnitte mit dunklen Phantasien verschmolzen werden. Das Erkennbare, Nachvollziehbare und damit eine klare Sicht auf eine rationale Welt, wird nicht nur zerstört, die Verbindung unterschiedlicher Wahrnehmungszustände und Realitäten irritiert den Betrachter.

Als ein Künstler mit unverkennbarer Handschrift und Erzählstruktur löst sich Günter Schimunek immer wieder aus dem selbstgewählten Formenvokabular, um sich auf Neues einzulassen und vor allem mit anderen Künstlern, wie mit Helmut Eisendle, Max Gad, Günter Brus oder Werner Schwab zu kooperieren.