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Kurzbeschreibung

Marie Röbl (Hg.). [AutorInnen: Carl Aigner ; Hermann Nitsch ; Marie Röbl]


Seit mehr als 40 Jahren durchstreift Heinz Cibulka – ausgehend von seinem Wohnort im Weinviertel – die vielfältigen Regionen dieser Welt, als genauer Beobachter unscheinbarer Handlungen und vergänglicher Augenblicke des Lebens, die er mit Hilfe verschiedener Medien aufzeichnet und zu rätselhaft spannungsgeladenen Bildkompositionen zusammensetzt.

Er bedient sich dabei künstlerischer Techniken wie Fotografie, Computerkunst und Video. Jedoch nicht die Beherrschung dieser Medien ist sein Anliegen, sondern vielmehr die Frage, wie man ihre technischen Vorzüge und Mängel verwenden kann, um durch sie die poetischen Qualitäten des Alltags zu entdecken und zu erforschen.

So präzise Heinz Cibulka als Fährtenleser die Spuren der Gegenwart aufnimmt, so offen bleibt er in der Weise, wie er sie wiedergibt: In seinen Arbeiten verbleibt ein Rest des Ungewissen, der sich mit den Erfahrungen, Erlebnissen und Interpretationen von anderen verknüpft. Seine Werke vollenden sich erst im Auge des Betrachters.

„Im Takt von Hell und Dunkel“ präsentiert Arbeiten aus allen Schaffensperioden des Künstlers: angefangen mit der Rauminstallation „Stammersdorf“, über frühe Objekte, die für Heinz Cibulka typischen „Bildgedichte“ (Viererkombinationen von Fotografien zu österreichischen, europäischen, afrikanischen, asiatischen und amerikanischen Motiven), bis hin zu den großformatigen digitalen Collagen und multimedialen Arbeiten der letzten Jahre.