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In situ

Zeitgeschichte findet Stadt: Nationalsozialismus in Linz | relocating contemporary history: national socialism in Linz ; [ein Projekt für Linz 2009 Kulturhauptstadt Europas]

Dagmar Höss, Monika Sommer , Heidemarie Uhl

ISBN: 978-3-85252-899-1
21 x 12 cm, 156 S., zahlr. Ill. + 1 Kt.; Text dt. und engl.
€ 13,00
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Kurzbeschreibung

[Hg. von Dagmar Höss, Monika Sommer, Heidemarie Uhl]


Das Projekt IN SITU. Zeitgeschichte findet Stadt: Linz im Nationalsozialismus – ein Projekt für das Europäische Kulturhauptstadtjahr 2009 – hat die Visualisierung und Einschreibung der vielschichtigen Dimensionen der nationalsozialistischen Vernichtungspolitik in die Alltagswahrnehmung zum Ziel. Im öffentlichen Raum werden in Form von Schablonensprayungen / Stencils an 65 Orten in Kurzform Bezüge zur NS-Zeit hergestellt. Dabei geht es nicht allein um die ikonischen Orte der Topographie des Terrors in Linz – etwa das Gestapo Hauptgebäude in der Langgasse, das Polizeigefängnis in der Mozartstrasse und die Synagoge in der Bethlehmstrasse. Auch bislang in diesem Zusammenhang kaum beachtete, scheinbar alltägliche Gebäude und Plätze werden in ihrer historischen Bedeutung als Vollzugsorte der Verfolgungsmaßnahmen der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft sichtbar gemacht. Allein ein kurzer Weg durch die Innenstadt führt angesichts der Häufigkeit der markierten Orte die dichte Verwobenheit von politischer Machtausübung, staatlichen und individuellem Terror, aber auch von Handlungsspielräumen vor Augen.

Das vorliegende Buch bietet den Linzerinnen und Linzern, sowie internationalen Gästen in deutscher und englischer Sprache ausführliche Informationen zu 65 geschichtsträchtigen Orten. Es ist ein Lesebuch für zu hause und gleichzeitig eine Einladung, sich damit die Stadt mit Blick auf die Geschichte der Jahre 1938 bis 1945 neu anzueignen: Es führt an Schauplätze und Tatorte der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft in Linz.

Siehe website zum Projekt