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Kurzbeschreibung

Die verfremdete Natur als Metapher für die Entfremdung des Menschen von sich selbst und seinen Wirklichkeiten findet in den Fotografien von Margret Kohler-Heilingsetzer eine eindrucksvolle Wiedergabe. Anders als bei Christo, dessen bewusste Verhüllungen von Gebäuden, Pflanzen oder ganzen Parkanlagen die Verfremdung gleichsam programmatisch in das Kunstwollen einbeziehen, nimmt Margret Kohler-Heilingsetzer das vorgegebene, alltäglich Beobachtbare zum Ausgangspunkt und Inhalt ihrer fotografischen Auseinandersetzung. Die in ihren Arbeiten sichtbar gemachte Verfremdung ist nicht gewollt oder verabredet, sondern Wiedergabe eines vorgegebenen Zustandes. Wir sind dankbar für die aus ihren Arbeiten ableitbaren Fragestellungen, Anregungen, Fantasien und Konfrontationen.

(Wilfried Seipel)