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Kurzbeschreibung

Maulana Dschalaldin Rumi. Ins Dt. übertr. von Reza Maschajechi


Offenbare dein Antlitz! Garten und Blumenhain sind mein Verlagen.
Öffne deine Lippen! Nach viel Süßem ist mein Verlangen!

Oh, du Botschafter der Freude, spiele diese Liebeshymne immerfort.
Spiele sie in meiner Weise, denn diese Weise ist mein Verlangen.

Offenbare du, Schams, Stolz von Tabriz, das Aufgehen der Sonne.
Ich bin Wiedehopf, Salomons Erscheinen ist mein Verlagen.


(Diwan 441)


Bin ich mit dir, Liebe raubt mir den Schlaf.
Bin ich ohne dich, Trauer raubt mir den Schlaf.
Oh Gott, beide Nächte bin ich wach!
Schau, welch ein Unterschied zwischen wach und wach.


(Rubai 36)


Loben und loben verleiht dem Mond noch mehr Glanz.
Den Irrläufer führt er zum Weg der Wahrheit ganz.
Rufe auf, rufe auf beim Morgengebet, beim Abendgebet
Diesen Refrain: Es gibt einen Gott, außer ihm keinen.


(Rubai 11)


Meines Herzens Zustand zu beschreiben, war mir ein Bedürfnis.
Das blutende Herz, die Tränen wurden zum Hindernis.

Verschlossen die Lippen, zerbrochen das gesagte Wort, jüngst.
Der Gedankenpokal zerschmetterte, wie Glasscherben wurde ich.

Stürmisch ist das Meer, die Wellen zertrümmern große Schiffe.
Hilflos, ohne Hände und Füße in einer Jolle sitze ich.


(Diwan 1419)