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Kurzbeschreibung

Hrsg. von Peter Assmann und Melchior Frommel
Texte: Dietmar Assmann, Peter Assmann, Sieglinde Baumgartner, Petra Maria Dallinger, Berthold Simon Ecker, Melchior Frommel, Martin Hochleitner, Franz Xaver Hofer, Odilo Kurka, Ferdinand Reisinger und Angela Völker.
Mit Werkverzeichnissen der Glasfenster, der Glasfenster-Entwürfe, der Hinterglasbilder, Handwebereien und Stickereien.


„… ein nornenhaftes und elbisches Wesen, das in der Künstlerin rumort …“ Mit diesen Worten charakterisiert Alfred Kubin die Künstlerin Margret Bilger, die sich Mitte der dreißiger Jahre ganz in seiner Nähe niedergelassen hatte und engen Kontakt mit ihm suchte. Waren es zunächst die geheimnisvoll-mythischen Schwarz/Weiß-Welten in den Graphiken der Künstlerin, die eine immer größer werdende Kunstöffentlichkeit auf sie aufmerksam machte, so bewegte sich Margret Bilger in den Jahrzehnten nach dem zweiten Weltkrieg vor allem in der Welt der Farbe. Es entsteht ein umfangreiches malerisches Werk, das seinen absoluten Schwerpunkt in der Glasmalerei findet. Große Glasfensteraufträge beschäftigen die Künstlerin vor allem in Österreich, aber auch in Deutschland und in den USA. Eine immense Fülle von Glasfensterentwürfen entsteht, die - ob nun zu einem Glasfenster ausformuliert oder nicht - immer die gestalterischen Qualitäten der Künstlerin bezeugen und für sich selbst in Anspruch nehmen können, ein selbständiges Kunstwerk zu sein. Das „malerische Werk“ von Margret Bilger umfaßt neben den schon genannten Werkgruppen aber auch Ölgemälde, Hinterglasbilder, Aquarelle, Pastelle sowie textile Arbeiten. Ihre Auseinandersetzung mit der Welt der Farbe ist also stets getragen von einer sehr breiten Palette der verwendeten Materialien. […]

(Peter Assmann)