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Kurzbeschreibung

[Katalogred.: Martin Hochleitner ...]


Josef Schwaiger bindet die Pigmente, mit denen er arbeitet, in einem von ihm selbst entwickelten Binder, einem Acrylharz, das Qualitäten von Acryl und von Öl miteinander vereint: es trocknet an der Oberfläche sehr schnell durch Verdunstung des Lösemittelgemischs, lässt sich aber wieder problemlos auflösen; die chemische Härtung, die Verharzung oder verestherung hingegen, dauert sehr lange. So lassen sich diese schnell trocknenden Oberflächen immer wieder aufweichen und bearbeiten, werden aber nach längerer Zeit auch endgültig fest und stabil. Auch die Viskosität dieses Binders ist interessant: er fließt langsam, aber stetig, erzeugt also eine spezifische Spur, die der Schwerkraft folgt, aber nie eine Gerade ergibt, sondern sich einer Geraden immer nur annähert. Auf die Leinwand setzt Josef Schwaiger jeweils sechs unterschiedliche Farbbahnen, die er in gleichen Abständen senkrecht über die Leinwand laufen lässt und deren Abfolge sich über die ganze Fläche der Leinwand wiederholt …