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Kurzbeschreibung

Eine verfallene Hütte am Seeufer wird zum Schauplatz des Zusammentreffens dreier Menschen, die auf den ersten Blick nicht viel eint. Der Erzähler ist beauftragt, einen Roman zu schreiben, Sergej soll die Hütte reparieren, und Sontje scheint nur zufällig vorbeizukommen. Nach und nach stellt sich heraus, dass ihre Lebensgeschichten an einem entscheidenden Punkt miteinander verwoben sind.

In einem Wechselspiel aus Gegenwart, Erinnerung und Fiktion nähert sich der Ich-Erzähler widerwillig diesem Knotenpunkt, über den sich Nebel gebreitet hat. Denn die Bestie in uns bleibt nicht still …


Rezensionen
Bernadette Lietzow:

Thomas-Roman Eder liefert ein beachtenswertes literarisches Debüt: Seine knappe, atmosphärisch erstaunlich dichte Erzählung erzeugt eine Spannung, der sich der Leser schwer entziehen kann. Eder paart gekonnt Naturbilder mit dem Psychogramm dreier Menschen. Verbunden durch gemeinsame Vergangenheiten, verstricken sich diese im engen Raum einer desolaten Fischerhütte in gefährliches Spiel zwischen Wirklichkeit und Fiktion.

(Bernadette Lietzow, Tiroler Tageszeitung, 19. April 2013)