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Kurzbeschreibung

Johannes Rauchenberger … (Hg.)


Für die moderne Rezeption in der Malerei nimmt Luis Sammer eine zentrale und gleichzeitig eigenwillige und eigenständige Position in der Steiermark ein. Dieses Buch, das Sammers künstlerisches Werk mit dem Schwerpunkt der jüngeren Arbeiten aus den letzten Jahren umfassend dokumentiert, stellt aus den Bereichen »Landschaften: Einfühlung & Abstraktion«, »Religion & Existenz« und »Mythos & Gelächter« rund 230 Gemälde und Objekte Sammers in beschreibenden und analysierenden Texten von Johannes Rauchenberger, Götz Pochat und Erwin Fiala vor.

Luis Sammers umfassendes Œuvre kreist um seine »Landschaftsmalerei«, die sich in unterschiedlichsten Orten dieser Welt in seinen zahlreichen Reisen, aber vornehmlich im Stainz bei Straden und – immer wieder – in Kreta ereignet. Seine täglichen Fingerübungen sind beinahe ritualisierte Prozesse, je neu die Gesetzmäßigkeiten der Welt, der Landschaft, der Schöpfung zu erkunden. Ziemlich abstinent von den Kunstentwicklungen der letzten Jahrzehnte blieb Sammer der von Cézanne ausgehenden Faszination treu, das Gesehene je neu zu zerlegen und malerisch zusammenzubauen. In Anlehnung an Wilhem Worringers früher Schrift »Abstraktion und Einfühlung« sind Sammers Landschaftsbilder späte Aktualisierungen des Arbeitens parallel zur Natur.

Überraschend in seinen Bildern der letzten Jahre ist allerdings die Heiterkeit und der unironische Humor seiner Werke.