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Kurzbeschreibung

Das Dorf als Mittelpunkt der Welt

Ich nehme an, daß das, was sich in einem darf ereignet, seine entsprechung hat in den ereignissen auf der ganzen weit - und umgekehrt.

Das darf als mikrokosmos, in dem sich der makrokosmos - manchmal verzerrt - spiegelt.

Mich faszinieren die menschlichen typen und rollenträger in ihren reaktionen auf die umweit, und mich interessieren die auswirkungen ihres Verhaltens auf den Umraum des dorfes.

Die vordergründigen ereignisse in einem dorf sind beschreibbar, weil sie beobachtbar und weil sie konkret sind; hinter dieser - beobachtbaren - selbstdarstellung des dorfes existieren die verborgenen zonen und schichten des (kollektiven) unterbewußten, der gefühle und gedanken, und liegt das weite, immer wieder von propheten, philosophen, naturwissenschaftern, Schriftstellern und künstlern „beackerte" feld der großen fragen.

Und über den hofdächern des dorfes, zu denen sich die walmdächer der bungalows und die flachdächer der garagen gesellt haben, liegt - wie eine klammer, die letztendlich alles zusammenhält - das gemeinsame Schicksal geburt und tod.