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Kurzbeschreibung

[Red.: Stefanie Hoch]


William Turner (1775-1851) zählt mit seinen Gemälden und Aquarellen und als wichtiger Vertreter der Romantik zu den bekanntesten englischen Künstlern des 19. Jahrhunderts. Zeit seines Lebens reiste er quer durch Europa und seine Heimat. Die hierbei entstandenen Skizzen bildeten die Grundlage für seine Aquarelle und Gemälde. Das gesamte graphische Œuvre umfasst weit über 30.000 Skizzen und Aquarelle. Es stellt die kunsthistorische Forschung bis heute vor die große Herausforderung, die unzähligen topographischen Motive zu identifizieren und sie im Zusammenhang mit der Rekonstruktion einzelner Reiserouten zu datieren. Für Oberösterreich sind von den über 300 Skizzenbüchern, die heute in der Clore Gallery der Tate Britain in London aufbewahrt werden, zwei von besonderer Bedeutung: Sie belegen mit Zeichnungen für 1833 und 1840 Besuche des Künstlers in Linz. In beiden Fällen lag Linz auf Reiserouten des Künstlers nach bzw. von Venedig.