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Kurzbeschreibung

Achill und Hektor


Achill: Du stinkst als hättest du eben den Bauch deiner Mutter verlassen, du Sohn Schafskäse fressender Götter, du Schweinestall auf zwei Beinen, du Wicht, den sein Penis trägt.

Hektor: Worte kannst du speien, weil es dir an Kraft im Arm gebricht. Hüpfst kläffend wie ein Hündchen. Von letzter Nacht deinen trichterförmig geöffneten Anus zu verbergen vor mir, tändelst du, biegst dich um meinen Speer. Ich laß dich laufen, solange du nicht beißt.

Achill: Ihn schau an, das Muttersöhnchen, aus vielerlei letzten Samen zusammengekratzt aus Innerasien, wo die Schweine schon lange die Türken ausbrüten und den Islam.

Hektor: Das sagst nicht du. Dagegen kämpf ich nicht. Hier ist die Brust, die ich verteidige. Das Herz, mit dem ich dir gegenüberstehe.

Achill: Auch ich wünsche dir das Herz, das reine, damit ich weiß, du bist mein Freund, wärest du nicht mein Feind.

Hektor: Ich bin dein Freund. Und so wie ich den Freund jetzt töte, töte ich alle Schmach, damit sie dir erspart bleibt.
Sie prallen aufeinander.

Achill: Sind Wogen sich gewogen oder nicht? Wer reißt sie auseinander? Blindheit nur und doch Gesetz. Du kriegst mich nicht mit deiner Hühnerbrust.

Hektor: Du kriegst mich, will ich doch vom Stärksten getötet sein, vom Schönsten. Und werde ich dereinst auch nie Achill genannt, so bin ich Hektor, dein ewiger Freund.

Achill: Da! Und schweig.

Er stößt dem Liegenden den Speer in den Leib.

Achill: Und damit sich mir der Schmerz ganz erfüllt, schleife ich dich viermal um dein Schloß. Und glaube mir, Geliebter: dich tötet Achill, der dich geliebt. Doch wird Achill von Hunden gerissen werden, die in ihm ein Tier nur wittern, die einen Hasen in ihm riechen, einen Igel, eine Schlange gar bei Zeus, in ihrem hündischen Hunger, während deinen Tod die Ehre gebar.

Ab Hektor schleifend.