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Kurzbeschreibung

[Katalogred.: Peter Assmann]


Das Ausstellungsprojekt präsentiert acht Rauminstallationen von ebenso vielen Künstlern aus Deutschland, Israel, den USA und Österreich, die sich in ihrer Arbeit mit dem Phänomen Erinnerung und im besonderen mit der Erinnerung an die Zeit des Nationalsozialismus auseinandersetzen. Speziell für die Landesgalerie erarbeitete Installationen zeigen vielfältige Neuansätze in der Bearbeitung dieses Themas und lassen ein breites Spektrum intellektueller und emotioneller Zugänge an eine schwer fassbare Zeit erkennen.

Ein wesentliches Anliegen der Ausstellung ist es, eine neue Qualität des Verstehens dieser Erinnerungswege zu einer mehr als widersprüchlichen und jenseits bisheriger Begrifflichkeiten bestimmbaren historischen Realität zu erreichen. Die in diesem Zusammenhang entwickelten Raumkonzepte zielen jedoch nicht auf monumentale Betroffenheitsgesten; nicht das „niemals Vergessen“ einer in ihren Dimensionen als bekannt vorausgesetzten Unmenschlichkeit wird hier propagiert, auch geht es nicht um moralische Wertungskategorien. Vielmehr bestimmen andere Grundsatzaspekte, wie die Erweiterung bisheriger Annäherungsstrategien und die Abwendung von eindimensionalen linearen Botschaftstransfers, dieses Ausstellungsprojekt.