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Kurzbeschreibung

Es ist offenkundig, dass Priller alles Archaische fasziniert, sei es die Figurenwelt europäischer prähistorischer Kulturen, beispielsweise die so einfachen wie ausdrucksstarken Köpfe der altgriechischen Kykladen oder seien es Kultgegenstände und Gerätschaften Afrikas oder Asiens mit ihrem unmittelbar berührenden Zauber. Aber auch unsere eigene, erst in den letzten Jahrzehnten verschwundene Arbeitswelt traditioneller Prägung, von der ihm die des Alpenraumes aus eigener Anschauung wohl vertraut war und ist, hört nicht auf, ihn in seinem Finden und Erfinden idealer Formen zu beschäftigen. Prillers Versuche, solchen Parallelerscheinungen zu älteren oder fremden Kulturen nachzuspüren und sie mit eigenen Ideen schöpferisch zu kreuzen, laden den Betrachter ein zur Versenkung in eine lautlose Welt zwischen längst Vergangenem und noch immer nicht ganz Verlorenem, zu einem Formenschatz, der immer schon da war und sich hier doch mit ebenso kraftvoller wie anmutiger Gestik neue und unverbrauchte Präsenz verschafft. Dort gilt es, die überraschenden Momente zu finden!