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Kurzbeschreibung



In einer Zeit permanenten Sprachwandels steht der Dialekt für die Sehnsucht nach Ursprünglichkeit, nach "dem Echten und Wahren" – vergleichbar mit dem hausgemachten Vollkornbrot vom Bio-Bauern. Für mich ist es wichtig, althergebrachte Begriffe, den Sprachduktus, die Eigenart und Melodie der Mundart lebendig zu halten und in einer "verbalen Arche Noah" zu bewahren.



schreibgschicht

i schreib eing wos
do schreiwi goa ned laung umanaund
so a schreiwarei, so a vaschriewane
glaubts, i loss ma aum schedl schreim?

maunchmoi hob i a schreibaungst
und bin gaunz schreibdrauf
do hods ma fest einegschriem
i moa, i schreib boid auf des ollas

waast wos – geh schreim
schreib di ned au
wos wü den dea oide schreiwa?
ned amoi beim schreim hod ma sei rua!



think positive

södn a schodn, wo ned a nutzn aa dabei is …
sogoa waunn da wea aum schedl scheisst
kaumma wos guads drau findn:
es is woam aum kopf
und waummas gaunz genau nimmt
mochts di sogoa a gloas bissl gressa



optimale ausbildung

voixschui
hauptschui
realschui
fengschui



konjug@tion.at

i mehl
du mehlst
easies mehlt
mia mehln
ia mehlts
sie mehln …
… jedn schmoan




Rezensionen
wahö: So köstlich kann Mundartlyrik sein

In der Zeit des permanenten Sprachwandels will der Landesbeamte Andreas Nastl aus Langenlois, der sich in lyrischen Gefilden pudelwohl fühlt, "Eigenart und Melodie der Mundart" lebendig halten. Mit dieser Sammlung hat er seinem Vorhaben eine Krone aufgesetzt.

Er behandelt die alltäglichen Themen witzig, kritisch, ja oft auch mit Biss, hat unter anderem den "Taucher" von Schiller "dialektisiert" - zum Zerkugeln!

(wahö, Rezension in: Oberösterreichische Nachrichten, [?])