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Kurzbeschreibung

Großer Fotoband rund um den Skulpturenpark beim Römersteinbruch von St. Margarethen, anlässlich "50 Jahre Bildhauersymposium St. Margarethen (1959 - 2009)"

Hrsg. von Alfred Weidinger

Texte, inklusive persönliche Erzählungen, u.a. über kulturpolitische Spannungsfelder der Nachkriegszeit, den Naturraum Ruster Höhenzug, den Steinbruch, die Symposien und das Bildhauerhaus in St. Margarethen: Alois Herzig, Alfred Grüll, Johann Erwin Köllner, Barbara Herzig-Straschil, Alfred Weidinger, Meinhard Rauchensteiner, Renate Vergeiner, Markus Kristan

Fotographien: Franz Hubmann, Rudolf Hemetsberger, Karl Prantl, Monika Nikolicz, Friedrich Czagan, u.a.

Bildhauer: Heinrich Deutsch, Eugéne Dodeigne, Gerson Fehrenbach, Janez Lenassi, Peter Meister, Jacques Moeschal, Dino Paolini, Karl Prantl, Erich Reischke, Hans Verhulst, André Willequet, Sepp Wyss; Alfred Czerny, Erwin Thorn


Gemeinsam mit dem Psychologen Friedrich Czagan und dem Bildhauer Heinrich Deutsch hatte Karl Prantl 1959 im St. Margarethener Steinbruch das weltweit erste Bildhauersymposion veranstaltet. Nachdem ein erster Erfolg abzusehen war, es handelte sich dabei tatsächlich um die bis zu diesem Zeitpunkt größte private Kunstinitiative für zeitgenössische Kunst im Nachkriegsösterreich, beschlossen die Bildhauer eine Vereinigung zu gründen, die eine Fortsetzung des Bildhauersymposions auch im nächsten Jahr gewährleisten sollte. In den Folgejahren fanden, mit wenigen Unterbrechungen, nahezu dreißig weitere Symposien in St. Margarethen statt. 110 internationale Künstler hinterließen mit mehr als 150, großteils monumentalen Sandsteinskulpturen einen nachhaltigen Eindruck und prägten durch deren Aufstellung auf dem Ruster Hügel die Landschaft des Burgenlands. Rund 60 Kunstwerke befinden sich noch an den Orten ihrer Entstehung.

Die Festschrift ist, wie das erste Bildhauersymposion 1959, als Initiale zu sehen. Sie soll auffordern sich der kunstwissenschaftlichen Bedeutung des Symposions zu widmen und seine internationale Bedeutung herauszuarbeiten.

(Alfred Weidinger)