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Kurzbeschreibung


Wolkenfratzen reissen ihre Mäuler auf und heulen gemeinsam mit dem Wind über den Silsersee und durch das ganze Engadiner Tal. Sind es Phantasiegebilde, treiben Hexen hier ihr Spiel, oder ist alles purer Zufall?

Agatha Christie, Eleonora Duse und eine geheimnisvolle junge Frau mit dem absonderlichen Namen I.A. treffen in Sils Maria vor der Ehrentafel von Friedrich Nietzsche aufeinander. Meisterhaft schräg verwebt Hannelore Fischer die Lebensfäden der drei Frauen und das mysteriöse Schicksal ihrer Männer. Hexenhaft verführerisch das Spiel zwischen Leidenschaft, Sehnsucht und wirklichem Geschehen.

Enttäuscht von ihren Beziehungen begegnen sich im Jahr 1923 die Schriftstellerin Agatha Christie, die alternde Schauspielerin Eleonora Duse und eine unbekannte junge Frau zufällig im Engadin. Bald nach ihrem Zusammentreffen beginnen sie sich an den Männern, die sie verlassen haben, zu rächen. Die Schicksale von Christies Mann Archibald und von Gabriele d'Annunzio, dem ehemaligen Lebensgefährten der Duse, nehmen eine mysteriöse, mörderische Wendung.

Die österreichische Schauspielerin und Autorin (zuletzt "13 Romanzen", BA 2/01) beschreibt mit Hintersinn die Geschichte der 3 Frauen, die Verletzungen und Demütigungen, die sie in ihren Beziehungen erfahren und ihre listige, bitterböse Auflehnung dagegen. Die kleine, mit Biss geschriebene Erzählung über die bekannten historischen Frauengestalten vermischt Literatur und Wirklichkeit und kann für kulturgeschichtlich interessierte Leser in größeren Bibliotheken angeschafft werden.

(Regine Hart)