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Kurzbeschreibung

Dreisprachige (Deutsch, Englisch, Spanisch) Publikation über das Schaffen des Grazer Künstlers Markus Wilfling (geb. 1966);

mit Text-Beiträgen von: Elisabeth Fiedler, Werner Fenz, Hartwig Knack, Kerstin Barnick-Braun, Günther Holler-Schuster, Wenzel Mracek.


Das Buch widmet sich der akribischen Untersuchung sprachlicher wie auch phänomenologischer Wahrnehmungsverschiebungen. Wifling schafft Werke über das Wesen der Existenz, sei dies im allseits bekannten Projekt des Uhrturmschattens von 2003, dessen Nachbild noch immer in den Köpfen nachschwingt oder auch in der neuesten Arbeit "Wo da ist, muss auch dort sein" im Kunsthaus über Gleichzeitigkeiten einer global vernetzten Welt.

Unaufgeregte Alltagsmaterialästhetik, Wahrnehmungsverschiebungen, Irritationen des Sehens und daraus resultierende Bewusstwerdung von Täuschungsmechanismen sind charakteristisch für die Arbeit von Markus Wilfling (*1966). In der Entwicklung seiner Skulpturen, deren Ausgangspunkt oft objets trouvées oder gefakte Readymades sind, treibt er seine Untersuchungen an der Absurdität der Welt voran. Dabei täuscht er aber nicht vor, ist nicht er es, der illusioniert, sondern er lotet die Möglichkeiten materieller Tatsächlichkeiten aus, in deren vermeintliche Wirklichkeit der Betrachter kippt. Erlernte Hirnfunktionen werden dabei infrage gestellt, während sich gleichzeitig Erinnerungen verselbstständigen und aus dem Lot gehoben werden. Die Monografie bietet einen kompakten Überblick über das bisherige Schaffen des österreichischen Künstlers.