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Kurzbeschreibung

Elisabeth Steinkellner. Mit Ill. von Michael Roher


Frau Kiwi hat eine Katze und eine Geige.
Nachts schlafen sie zu dritt in einem Bett, Seite an Saite.
Ich wäre gern Frau Kiwis Katze.


Rezensionen
Claudia Theiner: Das Leben teilen

Kleine Geschichten, Gedankensplitter: stille Texte angefüllt mit Herzlichkeit und Lebenslust und manchmal einem winzigen Zweifel. Das Buch von Elisabeth Steinkellner und Michael Roher "Zwischen türkisen Tapeten" gibt eine ziemlich genaue Beschreibung vom Ich-Sein, von einer Welt, die man schonen und hüten möchte, zusammenhalten, aber auch öffnen - aufblättern mit kluger, inniger Stimme, ohne große Feierlichkeit.
Dieses Buch fördert das Miteinander, ja, seine Sprache und Bilder braucht man für ein gutes Leben mit denen, die mit einem das Leben teilen.

(Claudia Theiner, ff-Das Südtiroler Wochenmagazin No. 07, 13. Februar 2014)


Katharina Ferner: Ein federleichter Weltenspaziergang für Groß und Klein. (DL)

Zwischen türkisen Tapeten gibt es eine Menge zu entdecken. Es gibt ein Du und ein Ich, Frau Kiwi und Frau Kiwis Katze, an deren Stelle die Ich-Erzählerin manchmal gerne sein würde. Stattdessen lässt sie sich von Herrn Joschka ein Nest bauen, um zu überwintern. Sie isst Zuckerwatte aus einem Marmeladeglas und erinnert sich an den Frühling. Dann gibt es da noch Friedrich Flieder, dessen Reime stets mit einem F am Wortanfang verfasst sind. Er spricht fünf Fremdsprachen und fischt gerne. Auch der schiefe Prinz kommt viel herum und gibt Weisheiten in verschiedensten Sprachen bzw. Sprachbildern von sich. Nicht zu vergessen die sanften Seeräuber, die gerne aus Strohhalmen trinken und im Schlaf sabbern.

"Zwischen türkisen Tapeten" ist ein lebensbejahender Gedichtband mit zauberhaften Illustrationen. Elisabeth Steinkellner und Michael Roher nehmen uns mit auf einen traumwandlerischen Spaziergang durch die vier Jahreszeiten. Eine feine Mischung aus Sprachspielereien, Collagen und Herzsätzen. Ein wunderschönes Buch zum Anschauen, Vorlesen, Genießen. Sag ja.

(Katharina Ferner, bn.bibliotheksnachrichten, 3/2014, S. 517)