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Kurzbeschreibung

[Hrsg.: Gunda Achleitner. Texte: Benhard Denscher ... ]


Neben dem Rathaus in Wien, unter den Arkaden des Amtshauses, das auch das MUSA, die Sammlung zeitgenössischer Kunst der Stadt Wien, beherbergt, steht seit 80 Jahren ein sogenannter "Eiserner Wehrmann". Diese Figur, in die gegen Spendengelder Nägel eingeschlagen werden konnten, blickt seit ihrer ersten Aufstellung im März 1915 - damals allerdings an einem anderen Standort als heute - auf eine wechselvolle Geschichte zurück, die geprägt ist von sozialem Engagement während des Ersten Weltkrieges, aber auch von Nationalismus und chauvinistischer Symbolik. Der Wiener Wehrmann steht seit 1934 unter den Arkaden in einer bereits zu Baubeginn des Hauses während des Weltkrieges eigens für ihn gefertigten Nische, die von zwei Sprüchen, darunter einem des deutschnationalen Dichters Ottokar Kernstock, gerahmt wird.

(Bernhard Denscher)