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Kurzbeschreibung


"Aber insgeheim fürchtete sie sich. Vor dem stakkatoartigen Plätschern der Wellen, das sich längst hämisch und bedrohlich anhörte. Auch davor, das Surfbrett zu verlassen, da sie jetzt so nah am Schilf war und der Untergrund plötzlich unangenehm schlammig wurde. Und ganz besonders unheimlich war ihr der Schilfwald selber. Diesem undurchdringlichen Halmdickicht war sie viel zu nahe gekommen, vor allem weil jetzt, kurz vor der anbrechenden Dämmerung, von dort so viele unbekannte Stimmen und Geräusche erklangen."

Eine Wienerin und ein Wiener mittleren Alters reisen unabhängig voneinander ins Nordburgenland. Ihre erste Begegnung inmitten des Neusiedler Sees ist Anlass für weitere Ausflüge, im Zuge derer sie, über Leichen verschiedenster Art stolpernd, das Land, seine Landschaften, seine Pflanzen- und Tierwelt und seine Menschen näher kennenlernen.