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Kurzbeschreibung


Gerald Brettschuh. Mit einer Litanei von Bodo Hell


Venus einmal als römische Liebesgöttin (entsprechend der syrischen Astarte, babylonischen Ischtar und griechischen Aphrodite)

Venus aber auch als Name für den 2. Planeten unseres Sonnensystems

Venusberge (sind u. a. für Schwaben und Thüringen bezeugt)

Venusbretter nennt Gerald Brettschuh nicht ohne Namensbezüglichkeit seine Abend-, Mittags- und Morgen-Akte auf grundierter Fichte, Föhre, Tanne, Birne, Lärche, Robinie, Buche, Thuye, aber auch auf Speierling und Sperrholz, während Josef Pillhofer gar nicht von Venus, sondern nur von Hortense gesprochen hat

Venus Express (heißt jene Sonde der ESA, die nach 153 Tagen Flug in den Orbit unseres Schwesterplaneten eingetreten ist und diesen 2 Venustage, das sind 500 Erdentage lang umrunden und dort den Treibhauseffekt in Extremform explorieren wird)

Venusfächer (ist der Name für eine westindische Hornkoralle)

Venusfliegenfalle (meint eine fleischfressende Sonnentauart der Moore Nordamerikas)

Venusgürtel (heißt eine bis zu 1,5 m lange, 8 cm breite bandförmige Rippenqualle in Mittelmeer und Atlantik)

Venushaar (bezeichnet eine zarte Farnart West- und Südeuropas, die an feuchten Kalkfelsen wächst)

Venusmuschel (wird eine Meeresmuschel mit tiefeingebuchteter Mantellinie genannt, siehe auch Botticellis: Geburt der Venus in den Uffizien von Florenz)

als Venusstatuetten bezeichnet man Figürchen der europäischen Altsteinzeit mit Fundstellen von den Pyrenäen bis zum Baikalsee, aus Stein, Elfenbein und Ton, zumal auch diese eleganten marmornen kykladischen Flach-Idole, während jene beim Wachaubahnbau zwischen den Orten Schwallenbach und Willendorf gefundene üppige gesichtslose Frauenfigur, eine steatopyge, also fettsteißige Gestalt aus oolithischem Kalkstein, als Venus von Willendorf manchmal auch im Original im Naturhistorischen Museum am Wiener Maria-Theresien-Platz gezeigt wird

die Mediceische Venus liegt als zerlegbares Wachsmodell zu kriegsmedizinischen Demonstrationszwecken in einer Vitrine der Moulagensammlung des Wiener Josephinums, Währinger Straße.