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Kurzbeschreibung

1914 geboren im heutigen Tschechien – aufgewachsen in Gmünd – den 2. Weltkrieg in Deutschland und Frankreich erlebt – 1952 mit ihrem Mann in die USA emigriert – 2005 in Schrems gestorben.

Rosa Menczel erzählt aus ihrem Leben, das für sie vieles zu bieten hatte: Überraschungen, Spannung, Humor, Trauer und vor allem eines: Verbundenheit mit der Heimat.

„Ich wäre gerne noch viel öfters gekommen. Natürlich war ich auch wieder froh, nach Amerika zurückzufliegen, allein wegen des Klimas. Aber hierher zu kommen, das war so besonders! Und obwohl auch hier die Zeit nicht stehen geblieben ist und sich Dinge verändert haben, ist es doch vertraut. So sicher.“


Rezensionen
Maria Weywoda: Leben in unruhigen Zeiten

Es sind Rosa Menczels Erinnerungen. Geboren wurde sie 1914 im heutigen Tschechien und aufgewachsen ist sie in Gmünd im Waldviertel. Die Verwandtschaft zwischen Rosa und der Autorin Katja Mayr ist kompliziert: Für Katja ist Rosa Tante, Bezugsfigur und Vorbild. Alle Personen haben eine gemeinsame Liebe: das Waldviertel. Nach einem mehr als ereignisreichen, häufig Kontinente, Partner und Berufe wechselnden Leben verbringt die mittlerweile zur Witwe gewordene Rosa nach einem Schlaganfall ihr letztes Lebensjahr in einem Waldviertler Alterswohnheim, welches positiv dargestellt wird. Die Waldviertler Familie unterstützt sie in ihrem letzten Lebensabschnitt.

Katja entlockt Rosa ihre Lebensgeschichte, schreibt sie auf und ergänzt sie mit Briefen. Fotos von Rosa aus verschiedenen Lebensabschnitten hat die Autorin beigestellt. Auch für einen Menschen mit schlechten Startbedingungen, der in schwierigen Zeiten wie dem Faschismus an ereignisreichen Orten gelebt hat, ist es möglich, ein erfülltes Leben zu führen. Die etwas unübersichtliche Familie bewährt sich als belastbar und ermöglicht Rosa ein zufriedenes Ende. Eine ungewöhnliche Reportage über ein alltägliches Leben.

(Maria Weywoda, Rezension in: WeiberDiwan. Die feministische Rezensionszeitschrift, Winter 2016/17, S. 15)


http://weiberdiwan.at/cms/wp-content/uploads/2014/08/WD_1610_NEU_II.pdf

Eva Jungmann: Litschauer Tourismuslady nun auch Autorin

Und tausend Rosen… so der Titel des 202 Seiten starken Erstlingswerkes von Katja Mayr, der Neoautorin aus Litschau, die die Lebenserinnerungen ihrer 1952 in die Vereinigten Staaten emigrierten Großtante Rosa, amüsant, interessant und vor allem authentisch in Buchform verwirklichte.

1914 im heutigen Tschechien geboren - aufgewachsen in Gmünd - den 2. Weltkrieg in Deutschland und Frankreich erlebt - 1952 mit ihrem Mann in die USA emigriert - 2005 in Schrems gestorben. Rosa Menczel erzählt aus ihrem Leben, das für sie vieles zu bieten hatte: Entbehrungen, Überraschungen, Spannung, High Society, Humor, Trauer und vor allem eines: Verbundenheit mit der Heimat. „Ich wäre gerne noch viel öfter in die Heimat zurückgekommen“, so fühlte und lebte Rosa Mencel ihr Leben zwar abgesichert, aber fern der Heimat in einem Land, das wohl nie ganz ihre Heimat sein konnte. Und am Ende durfte sie doch noch zu Hause ihren Frieden finden.

Ein Versprechen gegenüber ihrer Großtante, über deren Leben ein Buch zu schreiben, war der Grund, warum Katja Mayr (Mädchenname Tretthahn aus Gmünd) zur Autorin wurde.

Nun zu Jahresbeginn erschien das Erstlingswerk im Verlag Bibliothek der Provinz aus Weitra. Zehn Jahre Arbeit, viele Gedanken und jede Menge Recherchen gingen diesem Buch voraus, und auch wenn die heimatverbundene Rosa nicht mehr unter uns weilt, so lebt sie in …und tausend Rosen weiter und ist so noch immer eine glühende Botschafterin der schönsten Region Österreichs, dem Waldviertel.

[…]

(Eva Jungmann, Rezension in: Bezirksblatt Gmünd, 11.1.2015)


http://www.meinbezirk.at/gmuend/lokales/litschauer-tourismuslady-nun-auch-autorin-d1208229.html