Warenkorb
0€ 0

Die Douglasie

Attraktive Wirtschaftsbaumart für Mitteleuropa ; Grundlagen und Argumente für eine Intensivierung des Douglasienanbaues

Anton Rieder

ISBN: 978-3-901862-28-1
33 x 24 cm, 430 S., zahlr. Ill.: vierf., graph. Darst., Kt., Hardcover
€ 48,00
Lieferbar

In den Warenkorb

Leseprobe (PDF)

Top 10 im Webshop:

1. Hans-Peter Falkner: 890 gstanzln
2. Tamara Gillesberger: Hausapotheke für Energiearbeit
3. Franz Josef Stangl: Klosterzögling
4. Franzobel: Adpfent
5. Axel Ruoff: Apatit
6. Fritz Friedl: Wachau – Wein – Welt | Texte
7. Robert Streibel: Krems 1938 – 1945
8. Fritz Friedl: Wachau – Wein – Welt | Fotos
9. Markus Lindner: Schmelze
10. Jessica Huijnen: Impression, Der


Kurzbeschreibung

Die im mittleren Westen Nordamerikas natürlich vorkommende Baumart Douglasie liefert ein hervorragendes, weltweit verwendetes Bau- und Konstruktionsholz sowie ein hochwertiges Furnierholz. In den Erdbebengebieten Japans bewährte sich die Douglasie als der beste Hausbaustoff. Aufgrund ihres wertvollen Holzes und ihrer hohen forstwirtschaftlichen Ertragsleistung wird die Douglasie in 42 Ländern als Gastbaumart angebaut.

Die Douglasie hat ähnliche Klima- und Standortansprüche wie die seit mehreren Jahrtausenden in Mitteleuropa natürlich vorkommende Rotbuche. Daraus ergibt sich ein umfangreicher Raum in Mitteleuropa für einen möglichen Douglasienanbau in Mischbeständen mit Laubbäumen als Ersatz für heimische Nadelbaumarten insbesondere in deren Problemzonen.


Rezensionen
Österreichische Bundesforste: Die Douglasie – Porträt eines „Exoten“

Ursprünglich aus Nordamerika stammend, gewinnt die Douglasie aufgrund ihrer besonders hohen Widerstandsfähigkeit in Zeiten des Klimawandels zunehmend an Bedeutung. Grund genug, um diesen „Exoten“ einmal näher zu betrachten.

Der amerikanische Verwandte der heimischen Kieferngewächse, fälschlicher Weise auch Douglastanne genannt, ist ein echtes Allround-Talent: Er ist resistent gegen klimatische Veränderungen und liefert gleichzeitig hochwertiges Nutzholz. Daher wird die Douglasie (Pseudotsuga menziesii) auch bei den Bundesforsten immer häufiger an passenden Standorten angepflanzt. Im Gegensatz zur Fichte, der häufigsten Baumart in Österreich, kommt die Douglasie auch mit Trockenheit und wenig Niederschlag zurecht.

Wetterresistenter Baum mit hochwertigem Holz
Diese klimatischen Veränderungen – mehr Hitze und Trockenheit in den Sommermonaten, mildere und niederschlagsreichere Winter sowie extreme Wetterereignisse – stellen die Forstwirtschaft vor große Herausforderungen. Als größter Waldbesitzer der Landes beschreiten die Österreichischen Bundesforste schon seit Jahren innovative, zukunftsweisende Wege im Bereich Waldwirtschaft, um die Wälder im Sinne der Nachhaltigkeit für künftige Generationen als Natur- und Erholungsraum zu erhalten und gleichzeitig die Nachfrage nach Holz als wertvollem Rohstoff gerecht zu werden. Gerade auf diesem Gebiet kann die Douglasie auch punkten: Sie liefert ein hervorragendes, weltweit verwendetes Bau- und Konstruktionsholz sowie ein hochwertiges Energieholz. In den Erdbebengebieten Japans etwa bewährte sich die Douglasie als der beste Hausbaustoff.

Einzigartiges Fachbuch über die Douglasie erschienen
Ein im deutschsprachigen Raum einzigartiges forstliches Fachbuch von Dr. Anton Rieder, Forstwirt und langjähriger Bundesforste-Mitarbeiter, setzt sich erstmals mit dieser interessanten, aber noch eher unbekannten Baumart auseinander. Das kürzlich erschienene Buch ist auf Basis umfassendster Recherchen, zahlreicher Gespräche mit nationalen und internationalen Experten und der eigenen praktischen Erfahrungen des Autors entstanden. Das Fachwerk "Die Douglasie - attraktive Wirtschaftsbaumart in Mitteleuropa" ist im Verlag der Provinz erschienen und direkt über den Verlag erhältlich.

(Rezension auf der Webseite der Österreichischen Bundesforste, 11.2.2015)


http://www.bundesforste.at/einblicke/die-douglasie-portraet-eines-exoten.html