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Kurzbeschreibung

Zweisprachige Ausg. Transl. by Stephen Tapscott


Wie scheint doch alles Werdende so krank!
Ein Fieberhauch um einen Weiler kreist;
Doch aus Gezweigen winkt ein sanfter Geist
Und öffnet das Gemüte weit und bang.

Ein blühender Erguß verrinnt sehr sacht
Und Ungebornes pflegt der eignen Ruh.
Die Liebenden blühn ihren Sternen zu
Und süßer fließt ihr Odem durch die Nacht.

So schmerzlich gut und wahrhaft ist, was lebt;
Und leise rührt dich an ein alter Stein:
Wahrlich! ich werde immer bei euch sein.
O Mund! der durch die Silberweide bebt.



…and yet…all that is being born seems so ill!
A feverish breeze circles the village.
…and yet from the branches a soft spirit beckons
and opens the mind, wide and anxious.

A blooming outpour trickles peacefully away,
and the unborn protects its repose. Lovers
bloom toward their stars, and their breath
flows more sweetly through the night.

So painfully good and true, is what lives:
it touches you quietly, through an old stone.
It’s true: i will always be with you.
O mouth!, trembling through the white willow.


[…]