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Kurzbeschreibung

Elisabeth M. Jursa führt mit ihren Gedichten weit weg vom Alltag. Jede Zeile ist ein besonderer Ton, den man hören muss, um ihr zu begegnen. Es sind wunderbare Verse, mit denen sie dem Leser die Welt zeigt. Im Nebel verfangen, dann wieder im Sonnenschein leuchtend. Den besonderen Reiz des Buches machen Schwerelosigkeit und Tiefe aus. Die Worte sind wie mit einem Pinselstrich hingehaucht und regen zu Besinnung, zu Mitfühlen und Miterleben an. Zarte Bilder werden mit philosophischen Gedanken verwoben.

Der Leser findet in diesem Band nicht nur berührende Wortbilder, sondern auch stimmungsvolle Ergänzungen in außergewöhnlichen Aufnahmen. Man muss diese Zeilen gelesen haben - nicht nur einmal. Dann wird man alle Töne hören und der Autorin näher kommen.

(DDr. Christine Michelfeit, Präsidentin der Gesellschaft für Lyrikfreunde)


gibt es sie noch?

gibt es sie noch
die weißen Flecken der Erde?
entstanden in Jahrmillionen

der Wind sät
Insekten bestäuben
Ernte ist gleich Saat
Regen gibt Leben

irgendwo im Niemandsland
zieht der Morgennebel den Boden weg
trocknet die Sonne den Schleier

Seelen überall