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Kurzbeschreibung

Mit Texten von Bernhard Judex und Michael Rottmann


„Thomas Bernhard codiert" nennt der in Traunkirchen bei Gmunden, in unmittelbarer Nähe des Ohlsdorfer Refugiums des österreichischen Schriftstellers ansässige Künstler Josef Linschinger seinen neuesten Zyklus. Es handelt sich dabei um insgesamt 60 in sogenannte Aztec-Codes transformierte Titel von Büchern und Texten Bernhards: monochrome Quadrate mit wechselnden Abfolgen rechteckiger, meist quadratischer Raster, die als zweidimensionaler Code die Bernhard-Titel als verschlüsselte Botschaft enthalten. Das Verfahren ist bereits aus früheren Arbeiten Linschingers bekannt. Als einer der renommiertesten Vertreter Konkreter Kunst in Österreich hat er sich wiederholt mit ähnlich spezifischen Transformationen literarischer Textformen aus der visuellen Poesie in serielle Sequenzen und Codes beschäftigt. So etwa mit der Darstellung von Bernhard-Titeln als eindimensionale Strichcodes in „Thomas Bernhard konkret. Texte für Laeser" (Ausstellung 2001). (Bernhard Judex)