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Kurzbeschreibung

Mitten in der Nacht am Tag. Neun wunderliche Geschichten. Über Liebe zu dritt, aufreibende Familienausflüge, einen berühmten Zirkusclown, alte Hüte, schweigende Väter, bewegende Brücken, den ganz großen Gewinn, Bob Dylan – und die reine Wahrheit.


Rezensionen
Loucaz Steinherr:

Hauptberuflich arbeitet Claus Dieter Schneider in der Musikredaktion von Radio OÖ, und seine erste Leidenschaft ist die Musik. Doch in seiner Freizeit spielt auch das Schreiben eine große Rolle. Jetzt veröffentlicht er sein zweites Buch.

[…] Loucaz Steinherr hat schon einmal reingelesen und mit Claus Dieter Schneider gesprochen.

Loucaz Steinherr: Wann war für dich klar dass du aus deinem Schreiben mehr machen möchtest?

Claus Dieter Schneider: Eigentlich habe ich schon in der Hauptschule sehr gern Aufsätze geschrieben und sie immer mit Begeisterung vorgelesen. Später gab es dann eine lyrische Phase, mit Liebesgedichten, da war ich fünfzehn, sechzehn Jahre alt. Und das große Projekt war dann schließlich – ein eigenes Buch. Zum Kulturhauptstadtjahr 2009 hatte ich schon sehr viel Material gesammelt. Daraus entstand 2015 mein Debütroman „Linzer Höhenrausch – Protokoll einer absurden Affäre“.

Das neue Buch ist ja ein Erzählband, mit Geschichten, die teilweise schon einige Jahre alt sind. Haben die Erfahrungen aus dem ersten Buch diese früheren Texte in irgendeiner Form verändert?

Schneider: Wenn man professioneller wird, schaut man sich die Geschichten auf jeden Fall genau an, überarbeitet, korrigiert, verdichtet, denn ein Text sollte ja im besten Fall unterhalten, spannend sein und dem Leser etwas Neues mitgeben.

[…] Eine Geschichte daraus könnte man auch als Fortsetzung des ersten Buches verstehen?

Schneider: In erster Linie sind das alles Geschichten über Themen, die mich selbst interessieren. Die Liebe, die Leidenschaft, der Zugang zum Geld, unsere Wünsche und Sehnsüchte. Und nachdem das Radio ein großer Teil meines Lebens ist, gibt es auch darüber wieder eine Erzählung.

Und auf welche Geschichte ist der Autor besonders stolz?

Schneider: Ich lüfte das Geheimnis, warum die Linzer Eisenbahnbrücke so schnell abgerissen wurde. Und das hat nicht nur irdische Gründe – sondern auch überirdische!

[…]

(Loucaz Steinherr im Gespräch mit Claus Dieter Schneider, publiziert am 26.10.2017 auf der Webseite von ORF Radio Oberösterreich)


http://ooe.orf.at/radio/stories/2874496/

Michaela Greil:

Kurze Sätze sind ein Markenzeichen des gebürtigen Vöcklabrucker, jetzt in Linz lebenden Autors Claus Dieter Schneider (45). […]

Die Kreativität zieht sich wie ein Motto durch Schneiders Leben. Das Schreiben habe der gelernte Fotograf durch leidenschaftliches Lesen bereits als Teenager entdeckt, erzählt er im Gespräch mit dem Kurier. Seit 18 Jahren arbeitet er nun durchgehend für den ORF Oberösterreich. Aktuell ist er in der Musikredaktion von Radio Oberösterreich unter anderem für die Gestaltung der Playlists verantwortlich.

Als Autor versuche Schneider heute, Geschichten aus der Umgebung zu verdichten und nicht zu sehr autobiografisch zu schreiben. „Die Geschichten sind nicht selbst erlebt, aber durch das Niederschreiben fließt etwas von der Persönlichkeit des Autors hinein.“ Sein neues Buch erzählt neun Kurzgeschichten rund um die Liebe und das Leben in Oberösterreich.

(Michaela Greil im Kurier vom 29.10.2017)


https://kurier.at/chronik/oberoesterreich/claus-dieter-schneider-praesentiert-am-donnerstag-sein-neues-buch-in-linz/294.862.734

Kronen Zeitung: Gespür für feinen Humor

„Linz ist keine unbedeutende Stadt“, meint Claus Dieter Schneider (45). Der ORF-Musikredakteur mit einem Faible für Schlager hat eine zweite Leidenschaft: Er erzählt Geschichten. Gerade ist sein zweites Buch „Mitten in der Nacht am Tag“ erschienen. Darin sind nun Geschichten versammelt, die irgendwie mit Linz zu tun haben. Besser gesagt, mit Menschen, die hier leben. Es geht um Begegnungen, Träume, Hoffnungen, Erinnerungen – und einmal sogar um die Eisenbahnbrücke, die sich im Buch zu drehen beginnt. Schneider schreibt mit Gespür für feinen Humor und Mut zu Verknappung, wenn es notwendig ist.

(Rezension in: Kronen Zeitung Oberösterreich, 30. November 2017)