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„Kunst und Kreativität als Lebensreise“ – Thomas Declaude in der Ö1-Sendung «Gedanken»

So 05. Nov 2017 um 09:05

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Ort:

ORF Radio Österreich 1, diverse terrestrische Frequenzen oder via Livestream im Webradio und nach Ausstrahlung dann sieben Tage (bis 12. November 2017) zum Nachhören über den Ö1-Player

Kurzbeschreibung



Ö1 – Gedanken
Sonntag, 5. November 2017, 9.05 bis 10.00 Uhr


Kunst und Kreativität als Lebensreise – Thomas Declaude

Reisen zu sich und anderen – der Musiker, Regisseur, Autor und Seminarleiter Thomas Declaude über die vielfältigen Wege der Kunst
Gestaltung: Ursula Burkert

Einige künstlerische Metamorphosen und Reisen hat Thomas Declaude schon vollzogen: 1950 wurde er in Paris geboren, wuchs in Wien auf und nahm in den 1970er Jahren gemeinsam mit dem legendären Volksschauspieler Kurt Sowinetz seine erste Platte als Sänger und Interpret auf: den „Baronkarl“, geschrieben von Peter Henisch. Es folgte „Ganz ohne Schmäh“ (Text ebenfalls Peter Henisch). Neben vielen musikalischen Kooperationen u.a. mit Fritz Pauer, Wolfgang Puschnig und anderen Mitgliedern des Vienna Art Orchestras produzierte Thomas Declaude auch eigene Lieder, die zunächst auf der Schallplatte „Narrenfreiheit“ erschienen. Mehrere CDs folgten, u.a. die ORF-CD „DU“ und Chanson-Abende wie „Der Skandal des Glücks“ gemeinsam mit Patrick Cinque und „Wenn ich weine, dann lache ich laut“ (mit Wolfgang Puschnig und Bernie Mallinger).

Seit den 1980er Jahren tritt Thomas Declaude regelmäßig als Schauspieler, Theatergründer („Das Theater im Celeste“) und Regisseur (u.a. bei den Re-Actors) in Erscheinung. Seit rund 20 Jahren begibt er sich auch auf „Theaterreisen“ und versteht Theater-Spiel als Reise zu sich selber und anderen, Seminare zur Erweiterung der individuellen kreativen Fähigkeiten und deren Umsetzung in der Gruppe, sowohl für Kinder und Jugendliche, als auch Erwachsene. Diesen ganz spezielle Theater-Zugang bringt Thomas Declaude seit 2012 auch in seine Arbeit als Theatertrainer für Drogenrehabilitannt/innen im Grünen Kreis ein: „Grundlage für diese Form von Theater ist ein Kulturverständnis, dass Kunst und Kreativität nicht nur Künstler/innen und anerkannten Institutionen ‚gehören‘, sondern jedem Menschen zu eigen sind. Nicht überraschend also, dass Theaterreisen in einer Umgebung besonders phantasievoll und abenteuerlich sind, wo Menschen, die gesellschaftlich marginalisiert sind und deren Leben von existentiellen Krisen geprägt ist, trotz aller schwieriger Voraussetzungen, aktiv miteinander kommunizieren und etwas gemeinsam gestalten“.

Von Thomas Declaude ist eine Dokumentation dieses Projekts ebenso im Verlag der Provinz erschienen, wie der Lyrikband „Ich trag als Maske mein Gesicht“, und die Sammlung von Erzählungen „Eselsohren einer Geschichte“, die am 11.11.2017 präsentiert wird. Die Erzählungen drehen sich um den Protagonisten „J.“ „J. ist ein Spät-Hippie in den frühen 1970er Jahren und mitten drin in der Jugendrevolte, der gesellschaftspolitischen Subversion. Er war Autostopper durch ganz Europa, Straßenmusiker, Liedermacher, Schauspieler, Kommunarde, Indienreisender, Träumer, die ‚freie Liebe‘ Genießender, Abbruchhausbewohner, Marxist, Buddhist, verhinderter Austro-Popper. … Ich erkenne ihn in der verzerrten Perspektive eines Rückspiegels…" (Thomas Declaude)

[Ankündigung Ö1]



siehe Thomas Declaude im Verlag Bibliothek der Provinz: >link

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