Wolfgang Kauer
österreichischer Schriftsteller und Felsritzbildforscher. Wolfgang Kauer arbeitete zunächst als Kunsterzieher, Deutsch- und Geographieprofessor an Gymnasien (der Jesuiten und Benediktiner) in Linz und Salzburg und als Lektor an einer Linzer Kunst-Universität. „Kelten-Kauer“ wurde er aufgrund seiner intensiven Erforschung der Ikonografie der keltischen Bronze-Schnabelkanne vom Halleiner Dürrnberg genannt, die er in zwei wissenschaftlichen Arbeiten und in Romanform würdigte. Der Autor lebt in der Stadt Salzburg, veranstaltet seit 17 Jahren die AutorInnen-Lesereihe Freitagslektüre und unternahm lange Weltreisen zum Studium von Kulturkreisen und archäologischen Befunden. An der VHS Linz besuchte er ein lehrreiches Judaistic-Seminar des Wiener Univ. Professors Klaus S. Davidowicz zum Thema Kabbala. Seine Spezialisierung am Geografischen Institut der Univ. Salzburg auf Religions- und Siedlungsgeografie gipfelte in einer Diplomarbeit über Spuren des Islams in Andalusien. Als freier Journalist für Österreichs Medien interviewte er u. a. indigene Häuptlinge Nord- und Südamerikas, den König von Bali, die Enkelin Mahatma Gandhis und den brasilianischen Klimaaktivisten Francisco Chico Mendes, kurz vor dessen Ermordung. Für ein Schüler:innen-Projekt zur Rettung von Amazoniens Regenwald erhielt Kauer zahlreiche Preise, darunter 1996 den Umweltschutzpreis der Stadt Linz. Der Autor veröffentlichte bisher 14 Bücher. Eine Nahtod-Erfahrung in Indien veranlasste ihn dazu, nach weiteren Quellen für das Jenseits und die Wiedergeburt zu suchen.
Siehe auch Eintrag zu Wolfgang Kauer bei Wikipedia: (☞).