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Kurzbeschreibung

… Seit einigen Wochen duzten sie einander – das war freilich von ihm ausgegangen –, zumal durch die gemeinsame Arbeit an den Memoiren ein geradezu intimes Vertrauensverhältnis zwischen ihnen entstanden war, wusste Lou doch nun von Dingen, die Dieter vor seiner Frau Willtraut verheimlichte – vor dieser insbesonders.

… Freilich fragte sich Lou, warum Dieter sein zum Teil wenig rühmliches Privatleben überhaupt in solcher Ausführlichkeit schriftlich dargestellt wissen wollte und für wen. Es waren die Bekenntnisse eines Mannes, der mit seinem Leben abgeschlossen hatte, ein autobiographisches Testament, sehr sachlich und aufrichtig, ohne literarischen Anspruch.