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Kurzbeschreibung

2021 würdigt der Kunsthandel Widder den Maler Willy Eisenschitz mit einer Einzelausstellung und einem Katalog, in dem Ölbilder, Aquarelle und Pastelle gezeigt werden.

Der 1889 als Sohn einer jüdischen Advokatenfamilie in Wien geborene Willy Eisenschitz begann 1911 ein Studium an der Akademie der bildenden Künste in seiner Heimatstadt.
Bereits ein Jahr später zog es ihn, fasziniert von den französischen Impressionisten und den aktuellen Kunstströmungen, nach Paris. In der Stadt, die zu Beginn des 20. Jahrhunderts das Zentrum der bildenden Kunst schlechthin war, setzte er sein Studium an der Académie de la Grande Chaumière fort. Während der Studienjahre von 1912 bis 1914 lernte er die Malerin Claire Bertrand kennen, die er vor Beginn des Ersten Weltkrieges heiratete.
Das Jahr 1921 brachte durch einen Aufenthalt an der südfranzösischen Küste einen Wendepunkt im künstlerischen Schaffen von Willy Eisenschitz. Das irisierende Licht der Küste und die intensiven Farben der Region zogen den Künstler in ihren Bann und ließen ihn nicht mehr los. Südliche, meist menschenleere Landschaften, vor allem von der Provence und Ibiza, blieben ein zentrales Motiv im Schaffen des Künstlers. An diesen Orten entstanden helle und farbintensive Werke.