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Kurzbeschreibung

Im Jänner 1996 begannen die Rodungen für den Bau eines Wasserkraftwerkes an der Traun zwischen Lambach und Stadl-Paura. Eine bemerkenswerte Protestbewegung wurde aktiv. AnrainerInnen und UmweltschützerInnen mit Unterstützung aus ganz Österreich besetzten den Wald und lieferten Polizei, Bauarbeitern und Kraftwerksbefürwortern ein dreimonatiges Katz-und-Maus-Spiel: die längste Besetzung dieser Art in der österreichischen Geschichte. Im Mikrokosmos der beiden Kleinstädte spitzte sich die Lage zu. Die Auseinandersetzung wurde nicht nur um Bäume geführt, es war ein Kampf um die Meinung im Lande.
Das Buch erzählt ein bemerkenswertes Stück Zeitgeschichte anhand ökologischer, politischer und ökonomischer Aspekte. Es kommen AktivistInnen, ZeitzeugInnen und PolitikerInnen zu Wort, KraftwerksgegnerInnen ebenso wie -befürworterInnen. Wetzlmaier und Rammerstorfer zeichnen damit ein vielstimmiges Bild einer Affäre, die Oberösterreich spaltete wie kaum ein anderes Ereignis der Nachkriegszeit.




[Radio FRO-Infomagazin FROzine zum Thema „Aktivismus gegen Bauprojekte – Historisches Beispiel: Besetzung der Lambacher Au“.
(…) Im Jahr 1996 formierte sich eine wehrsame Protestbewegung aus Umweltschützerinnen die sich gegen den Bau eines Wasserkraftwerks an der Traun einsetzte.
Aus dem Protest entwickelte sich eine der längsten Besetzungen dieser Art in der österreichischen Geschichte.
Doch wie wurde der Protest im prädigitalen Zeitalter organisiert? Was waren die Folgen des Widerstands?
Diese und viele weitere Fragen versucht Bernhard Schwab zu klären mit:
Marina Wetzlmaier, Journalistin und Autorin des Buches „Kampf um die Traun“ und
Herbert Huss, Biologe und Mitbegründer der „Bürgerinitiative Traun“. (…)
(https://www.freie-radios.online/sendung/aktivismus-gegen-bauprojekte-historisches-beispiel-besetzung-der-lambacher-au)]