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Kurzbeschreibung

Quellenweg erzählt die Lebensgeschichte einer Frau: vom Aufwachsen als uneheliches Kind auf einem Tiroler Bauernhof, vom Leben in der Klosterschule und vom heimlichen, verstörenden sexuellen Erwachen, vom jahrelangen Missbrauch durch den Vater und der Flucht davor in die Ehe mit einem völlig unbekannten Mann, an dessen Seite sie sich ein Leben aufbaut - ein Leben, das aus viel Arbeit und wenig Glück besteht, und dem sie schließlich freiwillig ein Ende setzt. Die Geschichte der Protagonistin ist jedoch mehr als eine individuelle Lebensgeschichte; sie ist gleichzeitig eine Familiengeschichte, eingebettet in das Zeitgeschehen und zusammengehalten durch die Zeitangaben am Ende der Kapitel: von Neujahr 1920 bis Weihnachten 1990. Maria Eliskases erzählt in knappen, aber sinnlichen Bildern; mit äußerster Distanz, aber dennoch einfühlsam und, wie Eugenie Kain in ihrem Nachwort schreibt, ohne dabei jemals in Betroffenheitsprosa abzugleiten.