Viele Welten in einer Welt
Festschrift zum 65. Geburtstag des Forschers, Schriftstellers und Radiogestalters Andreas J. Obrecht
Doris Obrecht, Andreas J. Obrecht , Johannes Schmidl
ISBN: 978-3-99126-440-8
24×16,5 cm, 244 Seiten, m. S/W-Abb., graph. Darst., fadengeheftetes Hardcover
32,00 €
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Kurzbeschreibung
Andreas Obrecht gehört zu jenen österreichischen Sozialwissenschaftlern, die verschiedene Facetten zusammenbringen: ethnografische Nähe, kultursoziologische Theoriearbeit und den Mut, die eigenen Erkenntnisbedingungen mitzudenken. Als Soziologe und Sozial-/Kulturanthropologe begnügt er sich nicht mit Beschreibungen, sondern geht leidenschaftlich der Frage nach, wie „Wirklichkeit“ überhaupt geordnet werden könnte, wie Wissen und Wirklichkeit einander bedingen oder auch Möglichkeitsräume schaffen können. Seine Forschungs- und Arbeitserfahrungen sind dabei nicht als geografische „Listen“ zu sehen, denn für Andreas Obrecht ist kulturelle Vielfalt auch ein Spiegel der Welt. Wer sich auf andere Zeit- und Wissensordnungen einlässt, sieht die Selbstverständlichkeiten der eigenen Ordnung plötzlich als kontingent – als historisch gewordene, kulturell gerahmte Konstruktion. Die Auseinandersetzung mit „Wissen“ ist ein Kontinuum in seinem Werk.
(Petra Herczeg)
Festschrift mit Beiträgen von
Jan Ankersmit · Sigrid Awart · Angi Baldinger · Michael Böhm · Amba Botland · Marie-France Chevron · Gabi de Bruijn · Rainer Einzenberger · Margit Franz · Roland Girtler · Alexandra Grieshofer · Petra Gruber · Maiada Hadaia · Petra Herczeg · Ulrich Hörmann · Johann Kneihs · Helmut Konrad · Ruth Kutalek · Julia Lichtkoppler · Kurt Luger · Hermann Mückler · Doris Obrecht · Clara Obrecht · Michael Opriesnig · Elisabeth Pistauer · Christian Rakos · Christa Ritter · Rainer Rosenberg · Wolfgang Sauseng & Vera Blaha · Johannes Schmidl · Renata Schmidtkunz · Franz Schubert · Stefan Selke · Alexander Somek · Elke Stinnig · Martin Stöbich · Gerlinde Thuma · Thesi Zak · Klaus Zapotoczky · Werner Zips · Nina Zuckerstätter · Christina Zurbrügg
Hrsg. von Doris Obrecht & Johannes Schmidl