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„Es ist Oktober und ich lebe noch“ – Vortrag von Dine Petrik über Hertha Kräftner im Bezirksmuseum Hietzing

Mi 19. Okt 2022 um 18:30

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Ort:

Bezirksmuseum Hietzing
Am Platz 2
1130 Wien


Achtung: Eine Anmeldung ist unbedingt erforderlich!

Kurzbeschreibung

VORTRAG
»ES IST OKTOBER UND ICH LEBE NOCH«
DINE PETRIK ÜBER HERTHA KRÄFTNER, EINE „FRÜHVOLLENDETE“
Mittwoch, 19. Oktober 2022, 18.30 Uhr
Bezirksmuseum Hietzing, Am Platz 2, 1130 Wien
Veranstalter: VHS Hietzing
Anmeldung



Mit 23 Jahren hat die hochbegabte Nachkriegsautorin sich das Leben genommen. Wie auch Ingeborg Bachmann und Marlen Haushofer hat auch sie unter den damaligen Mentoren junger Literatinnen und Literaten, Hans Weigel und Hermann Hakel gelitten und mehr oder weniger psychische Beschädigungen davongetragen.
„Man stirbt an dem, was mit einem angerichtet wird“, hielt Ingeborg Bachmann fest. Kann tatsächlich alles mit dem „damaligen“ Zeitgeist abgetan werden? Es geht um Fragen, und es werden in diesem Vortrag von Dine Petrik auch Antworten gegeben.


[Ankündigung: VHS Hietzing]


DINE PETRIK
ICH BIN WIE EIN KALTES REPTIL
Hertha Kräftner – Spurensuche und Sittenbild
Verlag Bibliothek der Provinz
ISBN 978-3-99126-102-5


… In Dine Petriks Arbeit geht es um eine Spurensuche und um ein Sittenbild. Nicht in Form eines Romans, sondern in Gestalt einer handfesten biographischen Recherche, die mit literarischen Mitteln ausgebreitet und zusammengefasst wird. Die Spurensuche: Wo finden sich Belege und Symptome in Kräftners Leben und Werk, die auf das klinische Bild einer Depression oder einer manisch-depressiven Erkrankung deuten? Und, gegen das über die Dichterin verhängte Urteil der alles überschattenden Morbidität: Wo ist jene vitale Kraft spürbar, die Kräftner über Jahre dem Tod entgegengesetzt hat? Aber auch: Was genau hat es mit dem jugendlichen Trauma auf sich, das Kräftner in Gedichten und Briefen andeutet, das als Gerücht durch die Biographie geistert und bis jetzt nicht dingfest gemacht werden konnte? …
(Auszug aus Daniela Strigls Vorwort)


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