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Das Künstler:innenkollektiv „living rooms“ präsentiert die Ausstellung „leerstoff“ in der Eisenberger Fabrik in Gmünd

Sa 07. Okt 2023 um 15:00 bis Sa 28. Okt 2023 um 17:00

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Ort:

Eisenberger Fabrik, 2. Stock
Litschauerstraße 23
3950 Gmünd

Kurzbeschreibung

AUSSTELLUNG
LIVING ROOMS · »LEERSTOFF«
ANTONIA ECKHART | DUNJA KRCEK | EMMA KLING | HELENA DETSCH | IVANA MILOŠ | JULI MÜLLNER | LARA EREL | LORENZ KUNATH | MAGDALENA MÜLLER-HAUSZER | MARLENE NUTZ | MATTHIAS HELFRICH | MATTHIAS RAMSEY | MAYA HERBST | NORA ECKHART | TWAN GEISSBERGER | VERENA WENINGER
Ausstellungsdauer: 7. bis 28. Oktober 2023
Öffnungszeiten: samstags und sonntags, jeweils 11.00 bis 17.00 Uhr
Ausstellungsort: Eisenberger Fabrik, 2. Stock, Litschauerstraße 23, 3950 Gmünd


ERÖFFNUNG DER AUSSTELLUNG
Samstag, 7. Oktober 2023, 15.00 Uhr


Kunst aus Scheune und Fabrik

Eisenberger Fabrik: Ausstellung „leerstoff“ des Künstler:innenkollektivs „living rooms“ in Pürbach startet

Am 7. Oktober 2023 ist es soweit: Die Ausstellung „leerstoff“ wird um 15 Uhr in der Gmünder Eisenberger Fabrik eröffnet. Zu sehen sein werden Arbeiten von 16 Künstler:innen des jungen Kollektivs living rooms, welches über ein halbes Jahr an dem Projekt gearbeitet hat.

Arbeiten aus vielfältigen Himmels- und Fachrichtungen gebündelt in der Eisenberger Fabrik

Die Künstler:innen aus verschiedenen Fachrichtungen, wie Malerei, Grafik, Literatur, Fotografie, Keramik, Sound und Tanz sind und waren an Kunst- und Musikuniversitäten in Linz und Wien in Ausbildung. Einige der Künstler:innen sind im Waldviertel aufgewachsen, manche leben heute in der Region, andere sind international angereist. Ein halbes Jahr lang haben sie sich gemeinsam mit der Textilgeschichte der Region Waldviertel, heute leer stehenden Gebäuden und Zukunftsvisionen im Angesicht des Klimawandels auseinander gesetzt. Die gezeigten Arbeiten beschäftigen sich mit leeren Räumen, Natur, die sich Raum zurückerobert, Verwitterung und Wetter, ebenso sozialen Themen wie der Arbeiter:innengeschichte und der gegenwärtig notwendigen sozialökonomischen Transformation.

Produktion in Fabrik und Scheune

Im August nutzte die Gruppe eine Woche lang den Vereinssitz von living rooms, eine umgebaute Kunstscheune in Pürbach, und die Textilfabrik in Hirschbach als Wohn- bzw. Arbeitssitz. In ihrer Auseinandersetzung mit den genannten Thematiken blieben sie nicht unter sich: Auch Bühnengespräche mit Klimaschützer:innen, Kulturschaffenden und Zukunftsdenker:innen fanden im vergangenen halben Jahr unter dem Projekttitel „art and future lab“ statt.

Künstlerische Zusammenarbeit

Wie Projektleiterin Nora Eckhart betont, ist gerade das Hinterfragen und neu Verstehen dessen, was „Zusammenarbeit“ eigentlich bedeutet, eines der Themen, die sich durch die Ausstellung ziehen werden. „Dabei haben wir in der Gruppe höchst unterschiedliche Vorstellungen von Arbeit und Routine erfahren dürfen“, verrät sie. „Der Umgang mit Produktivitätsbegriffen und Zeit ist interessant auch im Hinblick auf die wirtschaftliche Geschichte der Textilindustrie in der Region“, wirft Dunja Krcek, seit 2018 Teil von living rooms und Verfasserin des Konzepttextes der Ausstellung, ein.

Ortsbezogen und global

Eines haben alle Arbeiten gemeinsam: Sie sind ortsbezogen. Und das auf höchst individuelle Weise: Sind die einen Arbeiten in Pürbach und der Hirschbacher Textilfabrik entstanden und umgesetzt, so lag bei anderen der Fokus der gemeinsam verbrachten Woche auf Recherche. Dabei hinterließen nicht nur die besuchten Orte einen prägenden Eindruck auf die living rooms-Mitglieder. „Wir haben erlebt, dass es vielen Menschen, die wir treffen durften, ein Anliegen ist, die Textilgeschichte der Region mitzuteilen und damit präsent zu halten“, ist sich das Kollektiv, welches auf das unterstützende Engagement einiger regionaler Vereine und Einzelpersonen zählen durfte, einig.

Globalisierung mitgedacht

Zwei Arbeiten wurden von Künstler:innen des Kollektivs hergestellt, welche sich zum Zeitpunkt der von den restlichen Mitgliedern gemeinsam verbrachten Woche auf Auslandsaufenthalten befanden. „So wird die Globalisierung auch faktisch in unserer Ausstellung greifbar sein“, schmunzelt Marlene Nutz, die sich aus künstlerischer und klimaaktivistischer Perspektive ins Kollektiv einbringt.

Katalog und Kunsterwerb in der Eisenberger Fabrik

Die Ergebnisse des Projekts werden in der Eisenbergerfabrik in Gmünd gezeigt. Bei der Eröffnung mit Katalogpräsentation am 7. Oktober um 15 Uhr werden alle Künstlerinnen und Künstler anwesend sein. Der frühe Beginn wurde gewählt, damit eine An- und Abreise mit dem Zug möglich ist. Bis einschließlich 28. Oktober kann die Ausstellung besichtigt werden. Kataloge und einzelne Arbeiten können vor Ort erworben werden.


Eine Veranstaltung in Kooperation mit
ARGE die fabrik für Literatur, Kunst, Musik, Buch- & Druckkunst, Litschauerstraße 23, 3950 Gmünd
& Verlag Bibliothek der Provinz, Großwolfgers 29, 3970 Weitra


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