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Veranstaltungen

Petra Ganglbauer erhält im MUSA in Wien den Veza-Canetti-Preis der Stadt Wien 2018

Mi 17. Okt 2018 um 18:30

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Ort:

MUSA Museum Startgalerie Artothek
Felderstraße 6–8
1010 Wien
(neben dem Rathaus)
Barrierefreier Zugang
Erreichbarkeit: U2 (Rathaus), Straßenbahnen D, 1 (Rathausplatz)



[Foto: © Marko Lipus, >link]

Kurzbeschreibung

Die Kulturabteilung der Stadt Wien präsentiert:

Am Mittwoch, dem 17. Oktober 2018, um 18.30 Uhr erhält die Schriftstellerin Petra Ganglbauer den Veza-Canetti-Preis der Stadt Wien.

Den Preis verleiht Kulturstadträtin Veronica Kaup-Hasler.

„Petra Ganglbauers literarische Werke stellen eine kritische Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen und politischen Entwicklungen unserer Zeit dar. Mit großer Aufmerksamkeit verhandelt die Autorin die komplexen Zusammenhänge von Wahrnehmungen, sprachlichen, medialen und politischen Entwicklungen. Sie erforscht poetische Sprach- und Klangräume, ihr mutiges Zugehen auf die anderen Künste und die daraus resultierenden Resonanzen spiegeln sich in ihrer poetischen Arbeit wider.“ (Aus der Begründung der Jury)

Petra Ganglbauer liest an diesem Abend aus „Gefeuerte Sätze“, das Buch erscheint im Limbus Verlag, 2019. Die Komponistin und Musikerin Maja Osojnik vertont Gedichte der Preisträgerin und präsentiert diese im Rahmen der Preisverleihung. Klaus Zeyringer hält die Laudatio, durch den Abend führt Julia Danielczyk.


Petra Ganglbauer, wurde 1958 in Graz geboren und lebt heute in Wien und im Burgenland. Sie unternahm ausgedehnte Projektreisen u.a. nach Südamerika, Mexiko, Vietnam, Irland, Bulgarien und in die Mongolei. Ganglbauer war in Graz als freie Journalistin, Co-Herausgeberin einer Zeitschrift und Verlagslektorin tätig. Seit 1987 lebt und arbeitet sie als freie Autorin und Radiokünstlerin.
Sie ist Präsidentin der Grazer Autorinnen Autorenversammlung, Vizepräsidentin des Instituts für Interaktive Raumprojekte und war Leiterin des Lehrgangs Wiener Schreibpädagogik (2012 bis 2017). Die Autorin schreibt Lyrik, Prosa, Essays, schrieb Wiener Vorlesungen zu Literatur und hat zahlreiche Bücher herausgegeben. Ganglbauer verfasste Hommagen auf Else Lasker-Schüler und Veza Canetti, Hörstücke für Kunstradio, sie konzipierte zahlreiche interdisziplinäre Projekte und verfasste Texte für Theater, z.B. für „71 oder der Fluch der Primzahl“, Regie: Peter Wagner. Zu ihren jüngsten Publikationen zählen: „Wasser im Gespräch“ (2016), „Wie eine Landschaft aus dem Jahre Schnee“ (2017), „Zur Lage“ (2018), „Mit allen Sinnen. Ein Graz Buch“ (2018). Im April 2018 hielt sie anlässlich des 100. Geburtstages von Jeannie Ebner eine Festrede im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Autorinnen feiern Autorinnen“ im Wiener Rathaus. Der Text erscheint in der gleichnamigen Reihe im Mandelbaum Verlag.

Maja Osojnik ist freischaffende Komponistin, Klangkünstlerin, Sängerin und frei improvisierende Musikerin. Ihr facettenreiches Schaffen reicht von verschiedensten klanglichen Mitteln wie Stimme, Paetzold-Bass, Field Recordings, CD Player, Radios, Effektpedale, Kassettenspieler und anderen elektronischen Lo-Fi-Musikinstrumenten. In ihren Kompositionen verbindet Maja Osojnik ihre Liebe für einfache Songs, experimentelle, elektro-akustische, abstrakte Musik, Alte und Neue Musik sowie Elemente und Formen von Noise und Rock. Sie komponiert Musik für Tanz, Theater, Film und diverse Ensembles und Orchester, schreibt Gedichte, die sie mit ihren Bands vertont. Für ihre Live-Performances und Sampling verwendet sie eigens gebaute Klangbibliotheken wie etwa die sog. „Rejects“ – eine Bibliothek kaputter Klangabfälle oder „Broken Pianos” – eine Sammlung der Klänge verstimmter Klaviere.

Klaus Zeyringer, war Univ.-Prof. für Germanistik in Frankreich, er ist Literaturkritiker insbesondere für Der Standard (Wien), Jurymitglied der „ORF-Bestenliste“; Bücher zuletzt: Eine Literaturgeschichte: Österreich seit 1650 (2012); Fußball. Eine Kulturgeschichte (S. Fischer 2014; erweitert im Tb 2016); Olympische Spiele. Eine Kulturgeschichte von 1896 bis heute. Bd. 1: Sommer (S. Fischer 2016); Bd. 2: Winter (S. Fischer 2018); (mit Stefan Gmünder) Das wunde Leder. Wie Kommerz und Korruption den Fußball kaputt machen (Suhrkamp 2018).


Eintritt frei

Mit der Bitte um Anmeldung:
https://www.wienmuseum.at/de/veranstaltungen/veranstaltung/preisverleihung-veza-canetti-preis-2018-10-17-5199.html

Die BesucherInnen sind damit einverstanden, dass Fotos und Filmausschnitte, die während der Veranstaltung von ihnen gemacht werden, für die Nutzung in den Medien der Stadt Wien uneingeschränkt verwendet werden dürfen.

[Ankündigung Kulturabteilung der Stadt Wien (MA 7)]



Petra Ganglbauer
Wie eine Landschaft aus dem Jahre Schnee. Kurzprosa
Verlag Bibliothek der Provinz
ISBN 978-3-99028-681-4


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