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Veranstaltungen

Stille Eröffnung der Ausstellung »Christian Bazant-Hegemark – Trauma« im Museum Angerlehner in Thalheim bei Wels

So 09. Mai 2021 um 10:00 bis So 29. Aug 2021 um 18:00

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Ort:

Museum Angerlehner, Galerieräume, OG
Ascheter Straße 54
4600 Thalheim bei Wels

T +43 7242 / 224422 0 | E office@museum-angerlehner.at | W www.museum-angerlehner.at

Abbildung: Christian Bazant-Hegemark: Twin Universe, 2019, Öl auf Leinwand, 160x140cm

Kurzbeschreibung

Das Museum Angerlehner lädt zur stillen Eröffnung der Ausstellung
CHRISTIAN BAZANT-HEGEMARK – TRAUMA
am Sonntag, dem 9. Mai 2021, von 10:00 bis 18:00 Uhr

Der Künstler Christian Bazant-Hegemark und der Kurator Mag. Günther Oberhollenzer werden an diesem Tag in der Ausstellung anwesend sein und für persönliche Gespräche zur Verfügung stehen.

Eintritt: €12,- | 10,-
Anmeldung erwünscht! ()



CHRISTIAN BAZANT-HEGEMARK – TRAUMA
Ausstellungsdauer: 9. Mai – 29. August 2021

In seiner ersten musealen Einzelausstellung im Museum Angerlehner gibt Christian Bazant-Hegemark einen vielfältigen Einblick in das reiche Schaffen der letzten fünfzehn Jahre.


Ausstellung | Trauma

Auf großformatigen Malereien und detaillierten Zeichnungen sehen wir in oft rätselhaftem Setting Assoziationen des Unterbewusstseins sowie Menschen in Trauma-Aufarbeitung. Die Arbeiten sind visuell fragmentiert und behandeln komplexe Fragestellungen. Diese reichen von der Psychoanalyse bis zur Traumdeutung, von individuellen bis zu gesellschaftlichen und politischen Dynamiken.
Gezeigt werden keine traumatischen Erlebnisse oder therapeutische Verarbeitungsprozesse, sondern Menschen in Alltagssituationen oder auch Traumsequenzen. „Die Wahrheit einer Person bildet sich nicht nur in ihrer Oberfläche ab“, betont der Künstler. „Der introspektive Blick der Dargestellten verweist auf eine innere Kommunika tion, der wir Betrachtenden nicht zuhören können.“
Die Bilder gehen über die sichtbare Oberfläche hinaus. Mit Feingefühl und subtiler Komposition gelingt es dabei Bazant-Hegemark, Kunstwerke zu erschaffen, die die seelische Erschütterung seiner ProtagonistInnen spürbar macht – ohne sie zu verraten oder bloßzustellen.
Die Ausstellung ist in zwei Räume geteilt, die wie die Flügel unserer Lunge erscheinen. Wer traumatisiert ist oder auch Panikattacken durchlebt, kann durch langsame Atmung das Leiden lindern.

Kurator: Günther Oberhollenzer


Zum Künstler

Christian Bazant-Hegemark arbeitet vorrangig in Zeichnung, Malerei und Code. Vor seinem Kunststudium hat er Videospiele programmiert, was den Fokus seiner Dissertation (zu Malerei und Digitaltechnologien) beeinflusst hat. Nach internationaler Ausstellungstätigkeit ist „Trauma“ im Museum Angerlehner seine erste museale Einzelpräsentation.
Neben seiner künstlerischen Praxis ist Bazant-Hegemark in unterschiedlichen Projekten aktiv, in denen Kunstweltdynamiken transparent gemacht werden: ob in regelmäßigen Gesprächs- und Netzwerktreffen („JOMO – Joy of Missing Out“), einem Podcast („Kunst und Klischee“), seinem YouTube-Kanal („On Doubt in Creative Practices“) oder Workshops. Er hat seit der Mitorganisation des transmedialen Kunstraums mo.ë über zwanzig Ausstellungen kuratiert, und unterrichtet heute an der Kunstschule Wien sowie an der virtuellen Kunstschule „Pushing Colored Dirt“.


Zur Ausstellung erscheint ein eigener Katalog.
Die Ausstellung wird bis 29. August im Museum Angerlehner gezeigt. Die Eröffnung ist am 9. Mai um 11 Uhr geplant und findet unter Einhaltung der aktuellen COVID-19-Bestimmungen statt. Änderungen vorbehalten.
Updates unter: www.museum-angerlehner.at.


[Ankündigung Museum Angerlehner]


Christian BAZANT-HEGEMARK
TRAUMA
Werkmonografie mit Gedichtfragmenten und Ausstellungsansichten
[Textbeiträge von Jaqueline Scheiber, Andrea Kopranovic und Günther Oberhollenzer.
Ausstellungsansichten von Simon Veres, Portraitfoto von Milena Nowak.]
artedition | Verlag Bibliothek der Provinz
ISBN 978-3-991-26020-2



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