Warenkorb
0€ 0

Kurzbeschreibung

MARTHA GRIEBLER
SCHUBERT – IM GEGENWÄRTIGEN VERGANGENES

Es gab, ehe sich durch Martha Grieblers Auftreten eine völlig neue Situation ergab, grob gesprochen zwei Typen von ­Schubert-­Porträts: die Bildnisse, die Zeitgenossen wie Leopold Kupelwieser, Moritz von Schwind, Josef Teltscher und Wilhelm Rieder vom Komponisten angefertigt hatten, und eine kaum überschaubare Fülle von wesentlich weniger authentischen ­Bildern und Kunstgegenständen, die zum Großteil aus rein kommerziellen Erwägungen für die Hundertjahrfeiern der Jahre 1897 und 1928 hergestellt worden waren. Dabei kann man unter technischen Gesichtspunkten vielen dieser Bilder eine gewisse Bewunderung nicht versagen – ich denke hier vor allem an Julius Schmid, Carlo Bacchi und Otto Nowak – aber meist handelt es sich doch um übermäßig romantisierende bis zuckersüße Darstellungen, für die sich die Künstler eher an Rudolf Hans Bartschs Schwammerl inspirierten als an den Schriften, die uns von Schubert selbst erhalten geblieben sind. Man muss natürlich diesen Künstlern zugute halten, dass ihnen Otto Erich Deutschs Schubert – die Erinnerungen seiner Freunde noch nicht zur Verfügung stand, ein Buch, das uns unzählige Details von Schuberts Leben mit den Augen vieler verschiedener Menschen sehen lässt.

Es ist immer nahe liegender gewesen, über Schubert zu schmunzeln als ihn als einen der ganz großen Geheimnisumwitterten der Musik zu begreifen. Viele Maler haben sich darum mit den visuellen Entsprechungen zur Kitschwelt der Schubert-Operette von Heinrich Berté aus dem Jahr 1916 begnügt, dem von Bartsch inspirierten Dreimäderlhaus (dem man in Amerika den Titel Blossom Time, in England Lilac Time verpasste). Dieses Potpourri von Schubertmelodien wurde später mit Richard Tauber als Schubert aufgeführt und verfilmt; Tauber war fraglos ein großer Tenor; er verschmähte es aber nicht, wie übrigens auch so mancher klassische Sänger heutzutage, seine Kunst aus rein finanziellen Beweggründen in den Dienst massenwirk­samer Events zu stellen. Eine ganze Ära des Schubertbildes wird daher von Taubers völlig unangemessener Verkörperung des Komponisten geprägt; der Tatbestand wird vervollständigt durch unauthentische Liedbegleitungen und Texte, die von Schmalz und Zucker starren. Diese einträgliche Geschmacklosigkeit ist völlig bar jeglicher Poesie. Schubertfreunden im späteren 20. Jahrhundert wird man es darum nicht verargen, dass sie den Schubert-Darstellungen ihrer Zeitgenossen mit grundsätzlichem Misstrauen begegneten, lag doch der Verdacht auf eine Neuauflage eines Schuberté mit seiner widerwärtigen Übersüßung nahe. Es war nur zu offenkundig, dass diejenigen, die sich, lange nach des Komponisten Tod, an seinem ikonischen Status bereichern wollten, wenig über ihn wussten, wenn man von einer Handvoll frei erfundener Legenden absieht. Hierher gehört z.B. Schuberts Werben um Hannerl, Haiderl und Hederl Tschöll, drei Grazien, die in einem Haus auf der Mölkerbastei in Wien gelebt haben sollen; das Haus wird bis heute jedes Jahr von Tausenden Touristen ohne die geringste historische Rechtfertigung besucht. Eine herausragende Ausnahme stellt in diesem Zusammenhang Gustav Klimts Gemälde Schubert am ­Klavier dar, das in Form einer Heliogravur überlebt hat, nachdem das Original im 2. Weltkrieg zerstört worden war: es fängt das Leuchten und das Mysterium von Schuberts Musik ebenso ein wie die Verletzbarkeit des jungen Mannes, dessen Gesicht, vom Künstler im Profil gesehen, im Kerzenlicht wie verklärt strahlt.

Während des Großteils der Zeit, auf die ich persönlich zurückblicken kann, haben die Künstler, die sich von Schuberts Musik angezogen fühlten, es vermieden, den Künstler selbst darzustellen und haben sich stattdessen der Illustration der Lieder zugewandt. Innerhalb der letzten dreißig Jahre sind viele abstrakte Werke entstanden, die von der Musik direkt inspiriert wurden, besonders von der Winterreise, wobei die Qualität dieser oft düsteren Realisierungen durchaus unterschiedlich ist. Am anderen Ende des Spektrums stehen parodierende Sichtweisen, welche die Nachfolge der sentimentalen angetreten haben. Humorige Zeichnungen zeigen Schubert als Comicsfigur, vergleichbar einem der Zwerge aus Walt Disneys Snow White; auch der handwerklich anspruchsvolle Zyklus von Alfred Hrdlicka (1982) geht in diese Richtung. Die besten Arbeiten haben sehr wohl einen gewissen Reiz, bieten aber dem Schubertkenner wenig Neues oder Erfreuliches. Ende der Achtzigerjahre wurde Taubers Schubertbild hinterfragt und abgelöst von dem großartigen Udo Samel in Fritz Lehners Mit meinen heißen Tränen. Die vielen bewegenden Augenblicke in diesem Film und die Aufmerksamkeit, die den zeitgenössischen Kostümen und Schauplätzen geschenkt wurde, können freilich nicht darüber hinwegtäuschen, dass hier eine einseitige Sicht lediglich durch eine andere, ebenso einseitige ersetzt wird. Das Übermaß an Charme wurde jetzt durch sein Gegenteil verdrängt, ein Übermaß an ­Schockierendem; das Dreimäderlhaus wurde umfunktioniert zu einem Hospiz für Syphilitiker und Geisteskranke. Wahr ist, dass Schubert sehr unter seiner furchtbaren Krankheit litt; aber es lohnt trotzdem der Versuchung zu widerstehen, sein Leben ausschließlich in düsteren, Effekt heischenden Farben zu malen; dabei bleiben ja die grundlegende Integrität von Schuberts Leben und das Gute darin ausgeblendet.

Und dann, plötzlich, Martha Griebler! Wie kann ich das Erstaunen beschreiben, das ich im Sommer 1997 angesichts der unfassbaren Ausgewogenheit der Gegensätze in ihren Schubert-Zeichnungen empfand? Mir wurde schlagartig bewusst, dass sich in diesen Kunstwerken etwas Neues ausdrückt, eine Widerspiegelung von Licht und Schatten, von Lachen und Weinen in ­Schuberts Musik, Trauer überhöht von Lächeln, Lächeln überschattet von Trauer. Grieblers technische Perfektion und ihre zeichnerischen Fähigkeiten sind an sich schon außergewöhnlich; dazu kommt eine Vertrautheit mit ihrem Thema, die in ihrer Vollständigkeit aufwühlend ist. Ich verwende den Ausdruck ‘aufwühlend’, weil diese Art von Kunst mir viel intuitiver zu sein scheint als jede andere mir bekannte; vielleicht wäre ‘unheimlich’ ein noch passenderes Wort. Als Klavierbegleiter, dem ­Schubert sehr viel bedeutet, habe ich so gut wie alles gelesen, was je über diesen Komponisten geschrieben worden ist. Man hat den Eindruck, dass Martha Griebler sich all dieser Dinge ebenso bewusst ist – jedoch ohne sich diese Information aus Büchern aneignen zu müssen.

Ich bin kein Anhänger paranormaler Erklärungsversuche für künstlerische Geheimnisse; Martha Griebler jedoch hinterlässt den Eindruck, sie habe Schubert auf einem Weg kennen gelernt, der uns anderen nicht offen steht. Sie versteht Schuberts Gesicht und Körper wie wenige andere; sie zeichnet ihn, als hätte sie ihn berührt und mit ihren Fingerspitzen die Knochen unter seinem Fleisch ertastet; sie ist ihm ganz nahe und kann sich neben ihm entspannen, zu jedem Zeitpunkt und in jeder Stimmung. Sie zeigt ihn unter Blickwinkeln und in Haltungen, die für den Schubertfreund neu sind, und gibt uns so die Möglichkeit, ihn wie zum ersten Mal zu sehen. Besondere Freude habe ich an den wunderbaren Rückenansichten, wie zum Beispiel in der wunderbaren Zeichnung, wo Schubert beim vierhändigen Klavierspiel mit Karoline Esterhazy zu sehen ist. Eine derart inspirierte Perspektive ist keine bloße Umarbeitung von Material, das bereits in der Schubert’schen Ikonographie vorhanden war, es handelt sich um etwas völlig Neues. Von ihrer außerordentlichen Affinität zu Goethe abgesehen, der das Thema einer weiteren atemberaubenden Ausstellung von Martha Griebler bildete, erstreckt sich ihre Einfühlung und ihr Verstehen über Schubert hinaus auch auf andere Mitglieder seines Kreises. Es gibt zum Beispiel nur ein sehr kleinformatiges Porträt des Dichters Johann Mayerhofer von einem Zeitgenossen, der ihn noch persönlich gekannt hatte, eine Darstellung im Profil in einem Schubertiade-Bild von Moritz von Schwind aus dem Jahr 1868. Griebler verwendet dieses Porträt als Ausgangspunkt und bildet Mayrhofer unter verschiedenen Perspektiven ab; sie gibt seinem Gesicht zum ersten Mal plastische Fülle. Dasselbe gilt für Franz von Schober, dessen etwas wüsten Charme Griebler ebenso überzeugend einfängt wie seine ­Possen beim Pfänderspiel. Was Schubert selbst angeht, so sehen wir ihn der Musik Mozarts lauschend, die aufeinandergelegten Hände vor den Mund gepresst (wie es in den Lebenszeugnissen beschrieben ist) und wir sehen ihn beim Gitarrespiel zu einer Zeit, als er infolge der Quecksilberbehandlung seiner Syphilis bereits alle Haare verloren hatte. Griebler bildet ihn zusammen mit Wilhelm Müller, mit Heinrich Heine und mit seinem künftigen Bewunderer Johannes Brahms ab. Das sind nur einige wenige Beispiele dafür, wie tief Martha Griebler das Leben des Komponisten und das Netz der Beziehungen, in denen es stand, zu verinnerlichen und wiederzugeben verstanden hat.

Bevor ich auf dieses Oeuvre stieß, hatte ich – irrtümlicherweise – angenommen, ein moderner Mensch könne Schubert unmög­lich mit den Mitteln der Kunst so abbilden, dass Ernst, Liebe und Humor – wie diffizil es allein ist, den Humor richtig zu dosieren! – alle zu ihrem Recht kämen. Das Risiko erschien mir ungeheuer groß, dass das Ganze zu bedeutungsschwer würde oder, im anderen Extrem, in die Karikatur abglitt. Das ist die feine Trennlinie, die Griebler mit duftigen weißen Flächen, dem Strich ihres Bleistifts und sparsamem Farbeinsatz mit vollendetem Feingefühl umspielt. Sie ist keine abstrakte Künstlerin, aber sie ist sich dessen bewusst, was Abstraktion vermag. Der Komponist wird realistisch abgebildet, aber Grieblers Stil ist unverkennbar auf der Höhe unserer Zeit. Manchmal klingt eine expressionistische Bildersprache an, besonders im Zusammenhang mit der Bilderwelt von Der Tod und das Mädchen. Auch für sie gibt es die Nachtseite in Schuberts Biografie, aber sie lässt diese nicht überhand nehmen. Sie schafft etwas, das sich vielleicht am besten mit dem Titel eines der Goethe-Gedichte aus Der west-östliche Divan benennen lässt: Gegenwärtiges im Vergangenen. Schubert hat das Gedicht im Jahr 1821 für Tenor, Männerchor und Klavier vertont (D710). Je mehr man sich mit Schuberts Musik beschäftigt, je mehr man über sein Leben und seinen Kreis liest, desto mehr werden diese Zeichnungen mit Leben und Bedeutung erfüllt – sie handeln sowohl vom Jetzt als auch vom Damals. Das Auge kann sich an ihnen erfreuen, da Martha Griebler eine Epoche der Eleganz und des ästhetischen ­Raffinements wieder zum Leben erweckt; ihre wahre Bedeutung geht freilich weit darüber hinaus. Grieblers Werk beschwört die Wärme und die Menschlichkeit, die Schubert selbst beseelten und die ihn zu einem einzigartigen schöpferischen Genie und zu einem Genie der Freundschaft machten. Statt in herablassender Weise zu einer Art Maskottchen einer Biedermeier-Operette degradiert zu werden, erscheint der Komponist hier als ruhender Mittelpunkt seines eigenen Universums.

Jeder, dem Musik und Musiker etwas bedeuten, wird von diesem Buch verzaubert werden, enthält es doch wahrhaft zauberkräftige Dinge, von denen sich manche zudem jeder Erklärung entziehen. Bei derartigen Leistungen müssen wir nicht herausfinden wollen, wie sie zustande gekommen sind. Als Liebhaber der Musik haben wir uns daran gewöhnt, solche Geschenke in Dankbarkeit anzunehmen; und für Martha Grieblers Werk kann es kein größeres Lob geben als dieses: es handelt nicht nur von ihrem guten Freund Franz Schubert, es hat selbst unmittelbar Teil an ihm.

(Graham Johnson, London 2005; Übers.: Otmar Binder)



Rezensionen
Gregor Auenhammer: Mit meinen heißen Thränen

Ich such’ im Schnee vergebens / Nach ihrer Tritte Spur / Wo sie an meinem Arme / Durchstrich die grüne Flur / Ich will den Boden küssen / Durchdringen Eis und Schnee / Mit meinen heißen Thränen / Bis ich die Erde seh’.“ Diese wehmütig-melancholische Passage aus dem Liederzyklus Winterreise, den Franz Schubert anno 1827, ein Jahr vor seinem Tod, komponiert hat, schwebt und umweht den gezeichneten Zyklus von Martha Griebler über den offenbar adorierten Komponisten.

Im Verlauf des Zyklus wird man zum Begleiter eines Getriebenen, den es nach unerfüllten Liebschaften ohne Ziel und Hoffnung in eine imaginäre Winternacht zieht. Enttäuschung, Verlust, die existenzielle Suche nach dem Sinn, nach Liebe, Erfüllung wird in Grieblers Opus spürbar. Atmosphärisch dicht, verstörend nahe. Schuberts Werk kann aber auch als politisch begriffen werden, als eines, in dem er (und Textdichter Wilhelm Müller) enttäuschte Vaterlandsliebe, Hoffnung auf Freiheit, Liberalismus und Nationalstaat thematisierte. Metternich, schau owe, könnte man meinen. „Fremd bin ich eingezogen / fremd zieh’ ich wieder aus“ – mit diesen Versen beginnt die Winterreise, mit der Schubert eine Darstellung des existenziellen Schmerzes des Menschen gelang. Äquivalent dazu verhält sich Grieblers Skizzenbuch.

Düstere Figuren, Todesfugen, Melancholie und Romantik von nahezu sakraler Aura geraten zu einem großen Ganzen – eine Art gezeichnete Psychoanalyse!

(Gregor Auenhammer, Rezension im Standard-Album vom 12. Jänner 2019, S. A6)


Claudia Theiner: Seine Musik überdauert die Zeiten

Franz Schubert in Zeichnungen von Martha Griebler

Die Musik von Franz Schubert bewegt, es gibt unzählige Schubert-Fans. Eine eingehende Befassung brachten die Gedenkjahre 1897 und 1928, freilich auch ein großes Tamtam mit Bildern und Kunstgegenständen, die mehr mit Geschäft als mit Kunst zu tun hatten.

Franz Schubert ist 1797 in Wien geboren und dort am 19. November 1828 gestorben, vor 190 Jahren. Dieses Datum ist dem Verlag Bibliothek der Provinz Anlass, des großen Musikers zu gedenken. Das Schubert-Bild ist selbstredend an große Stimmen gebunden, an Richard Tauber oder Dietrich Fischer Dieskau beispielsweise. Das Buch von Martha Griebler (erstmals erschienen 2005) differenziert die Rezeption noch ein gutes Stück genauer: In ihre etwas andere Schubert-Biografie nimmt sie körperliches und seelisches Empfinden des Musikers auf, mehr noch, sie lässt sich leiten von Bedingungen und Auswirkungen: Mit Zeichnungen und einem besonderen Erzählton sagt sie Wesentliches über den Musiker. Im Weitesten ist das Buch „Franz Schuber, Zeichnungen“ ein Dokument der Schubert'schen Verletzlichkeit und Gelassenheit, der Zwänge.

„Wie schön“ ist der Titel eines Blattes, das die Spannung des Schönen offen legt, das Verweilen, das tiefe Atmen. Andere Überschriften lauten „Doppelgänger“ oder „Doppelnatur“, und Martha Griebler beobachtet die Augenblicke des Geistes und der körperlichen Verfassung bei der Arbeit des Komponierens und im gesellschaftlichen Raum und sie erklärt, immer per Zeichnung, wie „die wienerische Heiterkeit mit einem Zuge tiefer Schwermut verwebt und veredelt“ wird. Die Heiterkeit verstärkt sie durch den roten Mantel und die Verschmitzheit im Gesicht, die Traurigkeit durch das Weinglas in der einen Hand und den Kopf gestützt in die andere. Zwei Schuberts treten auch in „Lumperey“ auf, der erste erfährt vom zweiten von dessen malträtiertem Gewissen – unter der Anrede „Lieber Bruder“ –, dass er eben wegen der gestrigen Lumperey heut marody wär und also das Offertorium nicht fertig gemacht habe.

So überbringen die Blätter Signale des Denkens und Fühlens, die sich zu Prozessen entwickeln. Dabei greift die Zeichnerin auf einen reichen Fundus zurück, mit dem sie selbständig, und das ist das Besondere, umgeht. Sie deutet Schuberts Persönlichkeit gar nicht süßlich aus, und evoziert dadurch Offenheit und Weite. In Grieblers Buch öffnen sich immer wieder neue Fenster zu Schubert, wenn er unter den Gefühlen leidet, mit Freunden unterwegs ist, bloß die Brille nicht verlieren will, von Schobers Freundin träumt oder von Grillparzer, der gerne seine Gedanken beim Komponieren kennen würde… Durch solcherlei Fenster sehen wir (und höhren) auch Schwind, Novalis, Heine und Brahms, Wiener Damen, den Wanderer, den Tokaier und die Forelle – in handschriftlichen Griebler'schen Texten, in Schubert'schen Fantasien, Quintetten, Trios und Hymnen.

Martha Grieblers Gabe ist, das Leben des Künstlers sozusagen zu verinnerlichen und dann von ihm zu erzählen. Mit Bleistift und Buntstift, Rötel und Ölkreide, mittels Aquarell und Pastell – und seiner Musik im Ohr. Griebler ist 1948 in Stockerau geboren, hatte dort gearbeitet und ist dort verstorben, 2006. Sie stellte in Österreich aus, in Deutschland und der Schweiz, in Liechtenstein und Tschechien. Ihr Leitsatz: Wir müssen die menschliche Seite begreifen.

(Claudia Theiner, Rezension in den Dolomiten vom 5. Jänner 2019)