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Kurzbeschreibung

[Diese Publikation erscheint anlässlich der Ausstellung … vom 19. November 2009 bis 31. Jänner 2010 in der Landesgalerie Linz.
Landesgalerie Linz am Oberösterreichischen Landesmuseum.
Red.: Stefanie Hoch.
Mit Textbeiträgen von Gerald Fischer-Colbrie, Karl H. Klopf, Barbara John & Werner Reiterer.
Kataloge der Oberösterreichischen Landesmuseen, N.S., 101.]


William Turner (1775–1851) zählt mit seinen Gemälden und Aquarellen und als wichtiger Vertreter der Romantik zu den bekanntesten englischen Künstlern des 19. Jahrhunderts. Zeit seines Lebens reiste er quer durch Europa und seine Heimat. Die hierbei entstandenen Skizzen bildeten die Grundlage für seine Aquarelle und Gemälde. Das gesamte graphische Œuvre umfasst weit über 30.000 Skizzen und Aquarelle. Es stellt die kunsthistorische Forschung bis heute vor die große Herausforderung, die unzähligen topographischen Motive zu identifizieren und sie im Zusammenhang mit der Rekonstruktion einzelner Reiserouten zu datieren. Für Oberösterreich sind von den über 300 Skizzenbüchern, die heute in der Clore Gallery der Tate Britain in London aufbewahrt werden, zwei von besonderer Bedeutung: Sie belegen mit Zeichnungen für 1833 und 1840 Besuche des Künstlers in Linz. In beiden Fällen lag Linz auf Reiserouten des Künstlers nach bzw. von Venedig.